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Alle unten aufgeführten Zeitungsartikel bzw. Leserbriefe sind © Mindener Tageblatt / MT online
Freitag, 6. März 2009
Aha, es gibt neue Nachrichten von Weserwerft und dem Mindener Projektes im Rahmen des Bundesprogramms Stadtumbau West.
Grundsätzlich ist es ja erstmal gut, daß in diesen Bereichen was gemacht werden soll - das vorab. Wenn man aber näher hinschaut, wird das Bild doch "recht durchwachsen".
In konkreten Planungsvorschlägen ergeben sich Bedenken. Man bekommt beispielsweise nicht das Gefühl, als wären MindenerInnen mit ihren Erfahrungen aus den Überlegungen beteiligt gewesen.
Existierende Anregungen zu überlegen scheint nicht bei diesem Entwurf berücksichtigt worden zu sein. Dabei gibt es Manche, die sich in den Überlegungen für Bahnhofgegend, Laxburg und Weserwerft gerne einbringen würden.
Besonders die Gegend um Bahnhof, Laxburg und Weserwerft kann für die Entwicklung der Stadt in allen Lebensbereichen eine wertvollen Impuls für die Zukunft bedeuten. Dabei muß aber ganz nah an dem Menschen geplant werden - und zwar allen BewohnerInnen der Stadt, nicht nur den eher gut situierten.
Stadtumbau West beginnt im Osten | Original-Artikel
Samstag, 31. Januar 2009
Ich greife hier einfach mal den letzten Satz des Artikels auf:
"... Die Stadt Minden soll übrigens kaum Einflussmöglichkeiten auf eine solche Center-Entwicklung an dieser Stelle haben."
Und ergänze ......
Aber wir, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Minden.
Wir können das Ding verhindern !
Die Frage ist nur, ob wir es verhindern wollen.
Der erste Schritt wäre eine Initiative / Bürgerinitiative gegen ein drohendes ECE-Center. Zur Erinnerung, vor allem ECE steht in Sachen Einkaufscenter in der bundesweiten Kritik, und zwar sehr in der Kritik.
Hier tritt möglicherweise der exotische Zustand ein, daß die bisherigen Kontrahenden in Sachen Pro & Kontra Shoppingcenter Seite an Seite antreten, um ein Einkaufscenter am Wesertor zu verhindern.
Wenn wir es verhindern wollen, dann dürfen nur eines nicht tun: Lange untätig und jeder für sich selbst "in der Gegend herumhampeln".
Reden, nicht in der Ecke verkriechen, die Möglichkeiten gut überlegen und die ersten Schritte gehen - und zwar jetzt!
Dann kommt der Zug ins Rollen .....
Noch ein Wort ... also, die ECE-Leute müssen ja ganz schön dickfällig sein. Die wissen doch ganz genau, daß gerade sie hier nicht gewünscht sind - und schon gar nicht mit so einem Monstercenter von ".. mindestens 25.000 Quadratmeter".
Wesergalerie bleibt im Gespräch | Original-Artikel
Samstag, 15. November 2008
Keine gute Nachrichten zum Wochenende ...
Aber vielleicht entsteht dadurch ja die zweifelos skurile Situation, daß über alle Gräben hinweg, "Bürgerbegehrer und Rathausabreisser" gemeinsam gute Mindener Protest- und Widerstandsaktivitäten entfalten.
Und ggf. die ganze Bandbreite möglicher Werkzeuge auspacken: Unterschriftenaktionen, Bürgerbegehren, Kaufboykott, 'Bürgerkampagne kontra Ausverkauf' oder was es sonst noch so an Widerlichkeiten gibt.
Übrigens, ein Aufruf zum Kaufboykott (Konsumentenboykott) ist in Deutschland völlig legal.
Könnte ja auch sein, daß Bauanträge bei der Stadtverwaltung sehr lange dauern bzw. nicht genehmigungsfähig sind oder eben ein Bürgerentscheid die Stadt bindet - kann ja alles vorkommen ....
Ein bischen mehr Kampfgeist bitte - wir befinden uns in Minden.
Krisenstimmung in der Innenstadt | Original-Artikel
Mittwoch, 12. November 2008
Hmmmpf, hätte der das mal bloß nicht gesagt.
Die machen das womöglich ...........
Andy I. will Bäckerstraße überdachen lassen | Original-Artikel
Samstag, 8. November 2008
Nun scheint es konkreter zu werden mit der Bewerbung um die Landesgartenschau 2017. Meiner bescheidenen Ansicht nach hat die Bewerbung Mindens eine reale Chance.
Nur schade, daß ich selbst leider wieder nicht teilnehmen kann - Terminüberschneidung.
Wäre interessant zu sehen, was in den Bereichen Weserwerft und Glashüttengelände geplant ist - dazu müßte von der Stadtverwaltung mal Konkretes gesagt werden - und wie man ggf. die wichtigen Aufgaben Anbindung und Belebung angehen will.
Und vor allem auch, ob die Angebot breiter Bürgerbeteiligung (letzter Absatz) - wie vom Vorsitzenden des Bauausschusses Dieter Böttger (SPD) geäußert - ernst gemeint ist, oder ob das nur so eine moderne Formulierung für die Zeitung ist.
Als praktische Anregung sei diesbezüglich - mindenstens für den Bereich Weserwerft - auf den sehr bürgernahen 'Siedleransatz' verwiesen. Denkbar wäre, daß ein solcher unmittelbarer Beteiligungsansatz bei der LaGa-Bewerbung als Alleinstellungsmerkmal ein Pluspunkt für Minden sein könnte ....
Thema Landesgartenschau | Original-Artikel
Samstag, 1. November 2008
Die Voraussage von Prof. Sieverts eines Kampfes um "... junge Leute, Kaufkraft und Intelligenz ..." sollte man mal genauer unter die Lupe nehmen.
Wenn das so eintritt, würde es faktisch bedeuten, daß sich das Prinzip Wettbewerb weiter verschärft und auch den Bereich Stadtplanung erfaßt. Statt sich auf die Entwicklung innerhalb der eigenen Stadt zu konzentrieren, möchte man "... kaufkräftiges Klientel möglichst dauerhaft in die Stadt ziehen ..." - vermutlich junge Leute genauso von außen heranholen, was bedeutet anderen Städten abjagen wie die Intelligenz.
Darin steckt indirekt, daß man gesellschaftspolitische Fehlentwicklungen einfach so hinnimmt und sagt: "Das ist eben so."
Ja, ist denn das erstrebenswert ?
Wäre es nicht richtiger, die Stadtforschung würde sich auch der Ursachen für die offenkundige Fehlentwicklungen annehmen ?
Diese lauten:
(A) junge Leute - schlechte gesellschaftliche Voraussetzungen, um Kinder zu haben,
(B) Kaufkraft - Nachfrageschwäche aufgrund eines seit vielen Jahren schwachen Binnenmarktes und
(C) Intelligenz - der Irrglaube, man müsse möglichst viele Menschen mit hohem IQ in seiner Stadt konzentrieren.
Beim Thema Zwischenstadt müßte man sich zunächst ernsthaft die Frage stellen, ob diese Entwicklung tatsächlich nicht zukunftsfähig ist. Wenn es eine solche Tendenz gibt, steckt doch offenbar eine fundierte breiter Wille der Menschen dahinter - was kann daran falsch sein ?
Konzepte, die Fehlentwicklungen nicht erkennen und folglich auch nicht die Ursachen angehen, können mittel- und langfristig nicht tragfähig sein.
Konzepte für übermorgen | Original-Artikel
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Dem Leserbriefschreiber kann man einfach nur sehr viel Realitätssinn bescheinigen - leider. In (fast) allem kann ich ihm zustimmen ...
Da drängt sich die Frage nach dem Umsteuern auf, was vor allem auf bundespolitischer Ebene geschehen muß.
Aber, hier in Minden kann auch was getan werden; meiner Ansicht nach sogar mehr als man denkt. Allgemein ausgedrückt muß zunächst gelernt werden, gegen den Strom zu schwimmen, wenn es notwendig ist.
Scheibchenweise Demontage | Original-Leserbrief
Genauso kann man das sehen ... weshalb dort einen Einkaufsmarkt, wo es in dem Bereich schon WEZ, Neukauf, Aldi und Lidl gibt ?
Vor dem Hintergrund dieser Frage wiegt der letzte Absatz des Artikels umso schwerer.
Das riecht nicht nur, das stinkt förmlich nach Interessenkonflikten.
CDU gegen Einkaufsmarkt | Original-Artikel
Dienstag, 14. Oktober 2008
"Junge, Junge, ist das ein Statement zum Thema Stadtentwicklung der Nordstädter CDU. Als wenn es die kritische Diskussion um Einkaufszentren grundsätzlich nicht gegeben hätte," ging es mir beim Lesen spontan durch den Kopf.
Obwohl dann beim zweiten Lesen die Vielfalt kleiner Geschäfte in der Innenstadt positiv ins Auge fällt ....
Aber ECE hätten die Nordstädter wiederum gern, diejenigen, die ganz vorne in der Kritik um übergroße Einkaufszentren in Deutschlands Städten stehen.
Von Vielfalt ist die Rede - als wenn Einkaufszentren ala ECE Vielfalt bieten würden .....
Centerbetreiber haben bekanntermaßen feste Verträge mit bundesweiten Kettengeschäften. Entsprechend sehen Einkaufscenter im Prinzip immer gleich aus.
Daß die City kein Center braucht, kann man sich scheinbar kaum vorstellen ....
Wie das Optimieren von Rathaus und Deichhofbereich aussehen soll, hätte man als Leser auch gern erfahren. Optimieren ist so einer der typischen modernen Begriff, die absolut nichtssagend sind; jeder kann darunter verstehen, was er will.
Möglicherweise steckt hinter den Nordstädter Optimierungswünschen ja eine stadtplanerisch vernünftige Vorstellung - möglicherweise aber auch nicht.
Großes Unverständnis kommt bei mir immer wieder auf, wenn die Entwicklungschancen einer guten landschaftlichen Lage zur Weser außer Acht gelassen werden - wie das bei der Diskussion um das Glashüttengelände der Fall ist. Die touristischen Qualitäten der Weser sind nun wahrlich oft genug in der Öffentlichkeit nachzulesen gewesen. Und besonders das Glashüttengelände - ebenso wie Weserwerft - bieten sehr gute Veraussetzungen für touristische Projekte am Innenstadtrand von Minden.
Die der Stadt dauerhafter und verläßlicher Einkünfte beschert als ein Überangebot im Einzelhandel mit weiteren Verkaufsflächen noch zu erhöhen .....
Siehe dazu den Kommentar zum Artikel vom 18. Juli 2008 weiter unten auf dieser Seite ....
Und schließlich man sich für eine "lobbyisten- und interessengruppenfreie Entwicklung der Stadt Minden" einsetzen .....
Vermutlich hat man etwas Gutes gewollt, dieses nur falsch ausgedrückt. integrierte Stadtentwicklung bedeutet nämlich explitzit und aus gutem Grund die Einbindung von Interessengruppen in die Stadtplanung.
Einseitige Lobbyistenwünsche und ausschließliche Eigeninteressen haben in der Stadtentwicklung tatsächlich nicht viel zu Suchen.
"Doch der Abriss?" | Original-Artikel
Donnerstag, 28. August 2008
Auch wenn man eher arbeitnehmerorientiert ist wie ich selbst, trifft einen das als Mindener schon, wenn so ein Traditionsbetrieb wie Becker am Markt die Türen schließt.
Da könnte man höchtens noch angestrengt nachdenken, ob eine Möglichkeit vorstellbar ist, dieses Fachgeschäft vielleicht doch noch zu erhalten ...
Zu den Ursachen ist die Passage ... "Wir merken auch, dass viele Menschen einfach das Geld nicht mehr zur Verfügung haben." ... in dem Artikel entscheidend - und eigentlich richtungsweisend für die Grundstrategie in der Stadtentwicklung:
Der Grundsatz muß lauten, .....
die Nachfrage in Minden systematisch zu stabilisieren bzw. zu erhöhen.
Ein wichtiger Bereich wäre eine Grundsatzentscheidung für Ausweitung des Tourismus in und um Minden herum, worauf die aktuelle Diskussion im Innenstadtforum bereits hinausläuft.
Gute Voraussetzungen dafür sind vorhanden.
Eine weiterer wichtiger Ansatz muß sein, daß die künftigen Entwicklungsmaßnahmen ...
(A) beschäftigungswirksam sind und
(B) zu einer deutlichen Verbesserung des verfügbaren Einkommens - vor allem, aber nicht nur - bei sozial benachteiligten führen.
Hierzu zählt auch der Einsatz Sozialer Ökonomie in Minden sowie eine breite Nutzung des nichtanrechenbaren Zuverdienstes bei EmpfängerInnen von ALG2.
(C) Einsatz der Neuen Medien, sprich ein Mindener Stadtportal sowie Online-Shops im Einzelhandel
Minden wird um ein Fachgeschäft ärmer | Original-Artikel
Kommentar: Minden bröckelt weiter ab | Original-Artikel
Freitag, 8. August 2008
Eine Entdeckung, die später auch für die Stadtentwicklung interessant sein könnte. Immerhin wäre das ein Ort, der eng mit der bekannten Varusschlacht verbunden wäre, einem Ereignis, das für Deutschland eine große historische Bedeutung hat.
Wenn sich herausstellt, daß hier tatsächlich das Römerlager ist, dann hat das für kulturelle Stadtplanung durchaus Bedeutung. Immerhin, daß sich dort ein Römerlager gewesen ist, wird schon so gesagt. Die Frage, ob es das Lager vor der Varusschlacht ist, wird bisher vermutet.
Spannend ist auch, ob die Schlacht tatsächlich, wie bisher vermutet, in Kalkriese bei Osnabrück stattgefunden hat.
Nach neueren Erkenntnissen können sich einige Forscher auch den Raum Lippe / Detmold gut vorstellen - was nun wieder ganz in der "Nachbarschaft" wäre.
Besonders Brisanz bekommt diese Auseinandersetzung, da im nächsten Jahr der 2000. Jahrestag der Varusschlacht gefeiert wird. Möglich, daß Funde in Barkhausen Erkenntnisse bringen, die den tatsächlichen Schlachtort bestimmbar machen - möglich wohlgemerkt.
KURZ UND GUT: Sollte man im Auge behalten .....
Römerlager in Barkhausen entdeckt | Original-Artikel
Von der Weser aus ins Verderben? | Original-Artikel
Donnerstag, 7. August 2008
Also, das mit dem Kultivieren des Glacis ist schon eine Vorstellung - so sehr ich die Argumentation dafür verstehen, mit der ich mich nicht anfreunden kann.
Gibt es nicht eine Möglichkeit, es als Wildwuchs-Glacis anzusehen und daraus was zu machen ? Weitgehend atürlich gewachsener städtischer Raum - hat das nicht ein besonderen Reiz, den als Besonderheit Mindens ansehen kann und touristisch in die Waagschale werfen kann ?
Man kann ja durchaus überlegen, an bestimmten Stellen behutsam zu kultivieren.
Eine parkähnlich gepflegtes Glacis das ist mir einfach zu glatt.
Klar, die Argumentation, daß man auf der Weser von Minden absolut nichts sieht, das ist schon eines .... hmmm, eine harte Nuss.
Ich glaube, das Thema gibt Schwierigkeiten - nicht nur mit den Grünen.
NACHTRAG:
Schon geschehen ... einen Tag nach Erscheinen des Artikels ist ein anonymer Protest zum Thema Vorhaben Glaciskultivierung eingegangen ...
Anonymer Protest - 'Glacisabhacker'
Glacis rückt ins Blickfeld der Stadtplaner | Original-Artikel
Donnerstag, 31. Juli 2008
Dann wollen wir mal darauf setzen, daß die genannte "... Reaktivierung von Brachen und Industrieruinen" - mit Letzterem kann nur die Weserwerft gemeint sein - definitiv nicht Beseitigung, sprich Abriss heißt ...
Man kann nur hoffen, daß in der Verwaltung stadtplanerisch inzwischen die Hausaufgaben gemacht sind und der Wert kultureller Identität, wovon diese Werft ein gutes Stück ist, bekannt ist. Das gleiche gilt für die Bedeutung des öffentlichen Raums als Lebensraum für MindenerInnen & Gäste der Stadt. Ein Veräußern des Geländes würde nie und nimmer das einbringen, was Werftgelände und Hafen als frei zugänglicher, und (auch) touristisch genutzter, öffentlicher Lebensraum haben kann.
Die Weserwerft mit dem Hafenbecken in der tollen Lage hat durchaus das Zeug - einige zündende Ideen vorausgesetzt - ein Leuchtturmprojekt der Industriekultur Ostwestfalens zu werden. Günstige Vorraussetzungen dafür sind m.E. mehr als genügend vorhanden.
Bei allen Verbindungen, die da genannt sind: Bitte nicht das Wasserstraßenkreuz Minden nicht außer Acht lassen.
Zur Erinnerung, für die ".. Querung des Klausenwalls .." gibt es inzwischen ein Idee, nämlich eine die einer Unterquerung des Wesertors.
Landesgartenschau in Minden | Original-Artikel
Montag, 28. Juli 2008
Es ist schon interessant, die Meinungen zu hören, wenn man sich über die Reisemobile auf Kanzlers Weide unterhält. Viele sagen, ja ist schon ganz schön, daß die Camper Minden so interessant finden, bringt der Stadt aber (wirtschaftlich) nichts.
Die versorgen sich doch eh' selber, man sieht sie doch abends vor ihren Wohnmobilen sitzen.
Das ist m.E. eine zu kurzsichtige Denkweise. Das Entscheidende an dem Zulauf ist, daß Minden für Reisemobilisten reizvoll ist, und daran wieder das warum - unkompliziert, keine Platzgebühr, direkt an der Weser.
Wenn man sich Berichte anhört wie diese Situation entstanden ist, scheint Minden dahin eher wie die Jungfrau zum Kinde gekommen zu sein. Mehr Zufallsprodukt als gezielte Strategie. Aber, nehmen wir einfach mal hin, daß es heute so ist wie es ist - und lernen daraus.
Das Lernen bedeutet nach meiner Ansicht ....
(1) Ja, die Landschaft in unmittelbarer Umgebung Mindens kann touristischen Reiz ausüben
(2) Nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit gleich die Hand aufzuhalten ...
(3) Auch Reisemobilisten sind ein wirtschaftlicher Faktor, wie klein oder groß auch immer
(4) Tourismus kann sich auch auf dem rechten Weserufer entwickeln
Und was den Kiosk auf Kanzlers Weide angeht ...
Wie wär's, endlich mal was für die Erwerbslosen zu tun ?
Das würde bedeuten, diesen Kiosk pachtfrei einer Initiative von Erwerbslosen zu überlassen, die diesen als Kleinprojekt Sozialer Ökonomie betreibt.
Mehr zu dieser Anregung .... -
OFFENER LESERBRIEF - Kiosk Kanzlers Weide - ein wenig Chance für Erwerbslose
Wo Minden noch als ein Geheimtipp gilt | Original-Artikel
Freitag, 18. Juli 2008
Als erstes frage ich mich erneut, wozu denn eigentlich das Innenstadtforum da ist. Die Mitglieder des Forums erfahren so ganz nebenbei aus der Zeitung, daß es "... Pläne für den alten Weserhafen (Bilder) und den westlichen Bahnhofsbereich ..." gibt.
Nicht der erste Planungsvorgang, der völlig am Innenstadtforum vorbei geht. Damit wird integrierte Stadtentwicklung im Innenstadtforum ad absurdum geführt.
Und nun zum Glashüttengelände ... in wenigen Jahren hat unser Wasserstraßenkreuz eine neue Schleuse. Das WSK Minden ist heute schon das zweitgrößte in Europa. Mit der neuen Schleuse möglicherweise das größte ..... ?
Als eine neue starke Entwicklungsrichtung für Minden zeichnet sich Tourismus ab - ich denke, das kann man schon so sagen. Ein Tourismus, der naheliegenderweise stark gewässer- und wassersportorientiert sein dürfte.
Das besagte Grundstück der ehemaligen Glashütte liegt nun rein zufällig in direkter Nachbarschaft zum Wasserstraßenkreuz.
Und auf dieses herrliche Gelände in touristischer Bestlage unmittelbar an Weser und Mittellandkanal soll ein Supermarkt mit Haushaltswaren gebaut werden ... ???
Jetzt verdrehe ich mal die Mindener Welt ein wenig ....
"Wie wäre es, wenn dieses Stück MKB-Bahnstrecke in naher Zukunft Menschen statt wie früher Güter befördert ?
Nämlich Tagesbesucher, Wochenendurlauber, Feriengäste, SchülerInnen auf Klassenfahrt mit Übernachtung, Wassersportler und -begeisterte, Angelfreunde oder leidenschaftliche Radler, und zwar zu einem touristischen Zentrum, einer Ferienanlage oder was auch immer am Wasserstraßenkreuz ......
Auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte Gerresheimer Glas an der Friedrich-Wilhelmstraße!"
Und nicht nur über die Bahnlinie hier im Bild, sondern auch über das teilweise noch bestehende Gleisstück, das über die stillgelegte Eisenbahnbrücke direkt auf das Glashüttengelände führt .....
Unten an der Weser ein Schiffsanleger für "Wasserbusse und -taxen", mit denen sie direkt nach Minden an die Schlagde fahren können, oder nach Porta oder Petershagen.
Sie können aber auch oben am Anleger Kanal einsteigen, lassen sich zur Schleuse oder nach Hille bringen, oder fahren in die andere Richtung Stadthagen.
Das ist westfälischer Erlebnistourismus von bester Qualität - und wirtschaftliche Entwicklung, die Minden voranbringt.
Hitzige Debatte um zwei attraktive Grundstücke | Original-Artikel
Mittwoch, 2. Juli 2008
Nun wird die Tiefgarage unter dem ZOB also tatsächlich gebaut ... naja, ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll.
Allerdings, mehr Parkplätze im zentralen Innenstadtbereich sind schon hilfreich, wenn es darum geht, für Schlagde, großen Domhof und Martinikirchhof den notwendigen Ersatz zu schaffen, um die stadtplanerische Problemaufgabe der drei Mindener Parkplatzsünden zu lösen.
Das hier wären schon mal 140 zusätzliche Stellplätze ....
Bau der ZOB-Tiefgarage soll im nächsten Jahr beginnen | Original-Artikel
Samstag, 28. Juni 2008
Wie wäre es, wenn man diese 50.000 ¤ in die laufende
Finanzierung eines Stadtteilzentrums Obere Altstadt stecken würde ... ?
Der Mehrwert in Form von verbessertem Lebenswert sowohl für sozial Benachteiligte wie für Nichtbetroffene, dem Image der Innenstadt und den Ergebnissen einer Belebung sozialen & kulturellen Wirkens würde diese Ausgabe rechtfertigen.
BTW, in den Kernaussagen der Leipzig Charta zur Europäischen Stadt findet sich der Begriff Sauberkeit nicht, wohl aber unter Punkt 4. Bürger mitnehmen andere wichtige Themen, die z.B. durch die Projektinitiative Stadtteilzentrum aufgegriffen werden ...
Die soziale Schieflage hier in Minden anzugehen, ist nicht nur ein Gebot der Menschlichkeit. Auch die Stadtentwickler sehen das Soziale als einen der wichtigsten vier Bereiche für mehr Wohnstand und Wettbewerbsfähigkeit im globalen Wettbewerb an.
Man weiß dort sehr wohl, daß wir in Deutschland immer weniger werden und es uns nicht leisten können, Menschen in Resignation versinken zu lassen.
Ein Koordinator für mehr Ordnung | Original-Artikel
Freitag, 27. Juni 2008
Für jeden, der es hören will oder nicht:
Dies sind ernste Anzeichen für sich verstärkende
Entwicklungen, die zu sog. Sozialen Brennpunkten führen können.
Vor Kurzem erst wurden Probleme in der Oberen Altstadt bekannt, auf die wiedermal nach altem Abwehrautomatismus mit Recht & Ordnung reagiert wurde. Verständlich vielleicht, aber sicher keine brauchbarer Lösungsansatz, geschweige denn eine Dauerlösung.
Das Problem einer ".. Zunahme der Gewaltbereitschaft und Kriminalität ..." in sozial stark belasteten Gebieten ist und sozial-gesellschaftlicher Natur und ein m.E. alarmierender Anhaltspunkt für einen besonderen Entwicklungsbedarf.
Eine ausführlichere Stellungnahme folgt, voraus. innerhalb der nächsten 10 Tage ... Info bei Verfügbarkeit an dieser Stelle.
Auf derartige Negativentwicklungen kann heute mit geeigneten konstruktiven Mitteln reagiert werden. Viel Wissen, Erfahrungswerte und ein grundsätzliches Handlungskonzept sind in den letzten Jahren durch das bekannte Programm Soziale Stadt entstanden.
Ein markantes Positivbeispiel für die Wirksamkeit einer Maßnahme findet sich im Telepolis-Beitrag 'Stadtumbau durch Kommunikation'.
Enthalten auch der grundsätzliche Hinweis, daß ein solche Maßnahme auch bei uns in Minden anwendbar wäre.
An Lösungen interessierten BürgerInnen sei ein
aufmerksames Lesen des Beitrages von Telepolis empfohlen ....
Eine Vorstellung von MALZ im Sinne dauerhafter Stadtteilarbeit für die Innenstadt ist die eines Stadtteilzentrums Obere Altstadt, zu finden unter Projektinitiative Stadtteilzentrum
Flaschenwerfer wütet gegen Polizeibeamte | Original-Artikel
Pöbeln, zerstören und Erwachsene ärgern | Original-Artikel
Dienstag, 24. Juni 2008
Alles soweit OK, es wird tatsächlich etwas im Bereich Schlagde getan, was in die richtige Richtung geht.
Klar, das ist zunächst eine Flicklösung - sorry, ich sag's einfach mal so. Was kommen muß, ist eine Verlagerung des Parkplatzes und eine richtig pfiffige Lösung für eine direkte Weseranbindung.
Das frühere Planspiel einer Untertunnelung des Wesertor, die in der Art ganz schlecht oder garnicht machbar, hat zum Denken angeregt.
Da kam die Idee vom Mindener Architekten Rolf Frohne, die Bäckerstraße unter dem Wesertor her an die Weser zu führen. ....
Weiterlesen unter ... Weblog - Vision 5 - Leuchtturmprojekt Unterquerung Wesertor
Profi-Graffiti bringt Farbe in den Tunnel | Original-Artikel
Samstag, 14. Juni 2008
Das sehe ich auch so. Einfach mal die Füsse ruhig halten ... ebenso die Meinung, daß falsches Handeln - sprich an irgendeinen Investor verkaufen, der irgendwas dort hinbaut - fatale Folgen haben kann.
Wenn ich mir einen Billig-Discounter in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wasserstraßenkreuz vorstelle, dann wir mir jetzt schon schlecht - Baumarkt- / Möbelcenter passen auch nicht.
Wie wäre es mal, den Freizeit und Tourismus-Gedanken am Rechten Weserufer im ganzen Gebiet von Wasserstraßenkreuz bis Weserwerft konsequent zu Ende zudenken.
Sowas wäre zwar ein Projekt Größe XXL, dafür aber sehr sinnvoll und zukunftsweisend für die Entwicklung.
Zur Erinnerung ... das WSK Minden ist derzeit das zweitgrösste in Europa.
Und dieses Wasserstraßenkreuz liegt rein zufällig unweit der Mindener Innenstadt ...
Planlos in die Zukunft | Original-Artikel
Dienstag, 3. Juni 2008
Das ist doch mal wieder eine reizvolle neue Idee für die Obere Altstadt. Schade, an dem Nachmittag habe ich keine Zeit, sonst wäre eine Fotoserie fällig.
Schach auf der Strasse | Original-Artikel
Samstag, 10. Mai 2008
Gut, wenn sich MindenerInnen aus den äußeren Stadtbezirken einmischen und für ihren beiden benachbarten Bezirken die Stimme erheben ....
Bürgerinitiative zu Mitarbeit bereit | Original-Artikel
Tja, das Parkplatzproblem hat es in sich, und zwar nicht nur das Parken in der Innenstadt. Meine Meinung ... vor einer echten Stadterneuerung stehen die Auseinandersetzung und umfassende neue Parkraumlösungen für den erweiterten Innenstadtbereich ....
Hier ist m.E. manches möglich - mit Verlagerungen, aber auch Verbesserungen für PKW-FahrerInnen.
Klagen über Parkprobleme am Klinikum | Original-Artikel
Samstag, 12. April 2008
Interessant die Bemerkungen von MMG-Geschäftsführer Dr. Jörg Friedrich Sander im vorletzten Absatz ... das hört sich sehr ähnlich der Idee Wasser, Schiene und Rad aus meinem WebLog an, aufgeführt unter ALLE DREI BEREICHE in 'Weser & Kanal, Altstädte und Mühlenkreis' an.
Hatte Herr Sander den womöglich gelesen ... ?
Die Statistik zeigt ca. 300 Aufrufe an, könnte also durchaus sein.
Vielleicht gibt es Licht am Ende des Tunnels | Original-Artikel
Mittwoch, 6. Februar 2008
Eine Gute Idee, ohne Zweifel, der Ansatz integrierter Stadtentwicklung, wo ja quasi ganzheitliches Vorgehen eingebaut ist ....
Buhre setzt auf Ganzheitlichkeit | Original-Artikel
Freitag, 25. Januar 2008
Was hier angewendet wird, nennt man Konversion, ein Begriff aus dem Bauwesen. Eine weitere Methode der nachhaltigen Flächenwirtschaft ist die sog. Zwischennutzung, eine Vorgehensweise, die in Berlin-Neukölln, einem sog. 'Gebiet mit besonderem Entwicklungsbedarf', auf positive Weise öffentliches Aufsehen erregt hat.
Umbau ersetzt die Abrissbirne | Original-Artikel
Um nochmal an das chronische Hauptproblem des Einzelhandes in der Bundesrepublik zu erinnern ... wir haben eine chronische Schwäche im Binnenmarkt - und das schon lange. Daher ist der Einzelhandel immer latent in der Gefahr, zum Sorgenkind zu werden.
Ziel von integrierter Stadtentwicklung und lokaler Wirtschaftspolitik muß sein, die Kaufkraft systematisch - insgesamt wie auch unter den sozial Benachteiligten - nach Kräften zu erhöhen.
Auch für letzteres gibt es inzwischen Alternativmethoden ....
Einzelhandel begrenzt optimistisch | Original-Artikel
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Die Mindener CDU-Ratsfraktion fordert die Ausarbeitung eines Stadtentwicklungsplanes und schließlich einen sog. Masterplan, in welchem vorliegende Pläne und Ergebnisse berücksichtigt werden sollen.
Das sind laut CDU u.a. das Leitbild der Stadt Minden, die Lokale Agenda 21, die Ergebnisse der Planungswerkstätten sowie das Einzelhandelsgutachten für die Stadt Minden.
Hört, hört, es wird wieder von der Lokalen Agenda 21 gesprochen .....
CDU-Fraktion fordert integrierten Stadtentwicklungsplan | Original-Artikel
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Ein Leserbrief, dem ich in manchen Punkten zustimmen kann, nur in der Konsequenz nicht: Stadtentwicklung ist eine Sache der Menschen die hier leben. Einfach von Stadtrat und Bürgermeister zu erwarten, nun macht mal eure Arbeit, schließlich werdet ihr dafür bezahlt, damit macht man es sich zu einfach.
Die MindenerInnen wollten Ein anderes Minden als Bürgermeister und Rat, jetzt müssen sie auch was dafür tun.
Aber ich denke, auch das kann klappen .....
Nun Leistung nach der Blamage | Original-Leserbrief
Donnerstag, 29. November 2007
Falls ein Umbau tatsächlich in Frage kommt, würden mir spontan ein paar mögliche Wege einfallen, wie das Problem lösbar sein könnte.
Außerdem müsste ggf. geklärt werden, was ohne Urheberrechtsverletzung änderbar ist und was nicht.
Deilmann pocht auf Urheberrecht | Original-Artikel
Mittwoch, 28. November 2007
Uneingeschränkte ZUSTIMMUNG zu dem folgenden Leserbrief ........
Zeitgewinn ist eine Chance - und kein Stillstand | Original-Leserbrief
Dienstag/Mittwoch 27. und 28. November 2007
Meinungsverschiedenheiten, wie sie größer kaum sein können, in zwei Artikeln im MT-Lokalteil.
Ein paar Kommentarzeilen dazu folgen noch .....
"Es gibt keinen besseren" | Original-Leserbrief
"Eine Positionierung ist unstrittig" | Original-Leserbrief
Samstag, 24. November 2007
Also bitte, Herr Amtage, daran waren sie genauso beteiligt, in vielen Fällen vermutlich näher dran an den Entscheidern als die Mitglieder des Bürgerbegehrens und die meisten Verwaltungsmitarbeiter / Stadtpolitiker.
Nun hauen sie mal nicht so auf andere drauf, und überlegen vielleicht, wieviel sie selber dazu beigetragen haben.
Meistens haben sie die Artikel zum Vorhaben Domhof-Galerie geschrieben, waren also stets ganz nah damit befasst.
Und nun sind alle anderen Schuld ... ?
Und dieses Endzeitgerede ('Nullpunkt') ... um es mal ganz vorsichtig auszudrücken, das erzähle mal jemand einer alleinerziehenden Frau in Hartz IV, die nicht weiß, wie sie ihrem Kind ordentliche Kleidung oder vielleicht neue Turnschuhe für den Turnunterricht kaufen soll.
Autofahren hat sie selbst trotz Führerschein vermutlich schon verlernt, Eigenheime kennt die nur von Hörensagen und Urlaub ..... hmmm, da muß ich mal im Lexikon nachschauen. Bei so einer Bürgerin oder Bürger der Stadt verursachen schon 50 ¤ Nachforderung beim Stromgeld Herzrasen - weil er/sie die absolut nicht hat.
Stimmt, etwas ausgeschmückt dargestellt, sollte ja auch nur auf einen bestimmten Sachverhalt hindeuten ...
Einem Menschen in vergleichbarer Lebenslage, dürfen sie diese Nullpunkt-Artikel von heute im MT nicht zu lesen geben. Der kriegt bei den ersten Sätzen entweder einen Schlaganfall oder eine Tobsuchtsattacke.
Ein bischen zu Recht vielleicht .... ???
Nun glaube aber bitte keiner, daß ich für die Enttäuschung kein Verständnis habe. Es gibt so einige bei der Stadt, die haben eine Masse Arbeit über knapp zwei Jahre dort hineingesteckt. Keine Frage, dann ist es ein richtiger Schock, wenn die ganze Arbeit plötzlich, von einem zum anderen Augenblick hinfällig ist.
Aber, für Fehlentwicklungen, die das Bürgerbegehren in keiner Weise veranlaßt hat, nämlich die Meinung der BürgerInnen einfach so wegwischen und übergehen zu wollen, sind die Entscheider selbst verantwortlich.
Insofern verstehe ich das Draufhauen auf die Bürgerbegehrensmitglieder überhaupt nicht!
BÜRGERENTSCHEID GEGEN RATHAUSABRISS - Fortschritt dringend notwendig | Original-Artikel
Minden am Nullpunkt | Original-Artikel
Dienstag, 20. November 2007
Harte und klare Worte über die Stadtplanungsrealitäten der vergangenen Jahrzehnte; den Sachgehalt kann ich nicht beurteilen, da ich in der Zeit nicht in der Sache war.
Aber das "Tafelsilber verscherbeln", wie Herr Biere schreibt, das ist topaktuell eine der großen Sauereien - bekanntlich allerdings keine rein Mindener Eigenschaft - die es zu verhindern gilt.
Privatisierung ist die moderne Seuche der Zeit, und das auf allen Ebenen von kleinster Kommune bis zum Bund.
Und natürlich wird das klare Statement für Stadtentwicklung bei den Domhof-Galeristen in dem bezogenen Artikel völlig übersehen, überlesen oder übergangen. Die werden weiter sagen, daß die Abriss-Gegner Verhinderer wären und Stillstand wollten.
Eine reine Schutzbehauptung, um tiefergehende Diskussionen über das Vorhaben Einkaufszentrum in der Innenstadt zu vermeiden. Dabei würde nämlich so manche bekannte grundsätzliche Kritik an derartigen Vorhaben in die Öffentlichkeit kommen .....
"Stadtentwicklung - aber bitte sofort" | Original-Artikel
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