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Alle unten aufgeführten Zeitungsartikel bzw. Leserbriefe sind © Mindener Tageblatt / MT online
Foto (rechts):
Wikipedia / Ingo Steinke
Donnerstag, 26. März 2009
Zwei Punkte sind mir persönlich beim MT-Stadtgespräch aufgefallen.
Bürgermeister Buhre meinte, er könne sich einen Beirat für die Umsetzung des Innenstadt-Masterplans gut vorstellen. Dieser könnte sich aus Mitgliedern des jetzigen Innenstadtforums zusammensetzen.
Bei aller Kritik am Innenstadtforum, die es gegeben hatte, kann ein solcher Stadtentwicklungsbeirat ein wichtiger Entscheidung sein, um die begonnene Entwicklungsaktivitäten in reale Innenstadtprojekte umzusetzen.
An dem Abend im Preussenmuseum wurde der Bereich Soziales und besonders dabei die drängenden Probleme von Armut und sozialer Benachteiligung auch in der Innenstadt vollkommen ausgeblendet.
Das Wort "sozial" ist meines Wissens nicht einmal gefallen.
Eine stolze Leistung an gesellschaftlicher Verdrängung.
MT-Stadtgespräch:Weser bleibt Lebensader für Minden | Original-Artikel
Dienstag, 17. März 2009
Eine Hauptaufgabe für die Entwicklung Mindens ist laut skt Umbaukultur, Minden jugendfreundlich(er) zu gestalten. Hört sich zwar sehr banal an, ist es aber nicht. Für Prof. Sieverts ist eine der zentralen Aufgaben, jungen Menschen eine für sie interessante Stadt zu bieten. Damit nicht die Situation eintritt, daß die Mädels und Jungs später aus Minden weggehen, weil's hier zu langweilig ist.
So wurde beim Innenstadtforum Anfang des Jahres im Bootshaus des KSG bereits über eine Halfpipe gesprochen.
Die Meinungslage bei den anwesenden Forenmitgliedern dazu war (eher) positiv. Ablehnende Haltungen wurden keine geäußert.
Junge Leute aus der Innenstadt meinen dazu, daß ein Skatepark statt nur einer Halfpipe klar besser wäre - das ist auch Aussage im MT-Artikel von heute.
Eine Rail sollte dabei sein, wenn ich mich recht erinnere, hmmm, gemeint war wohl außerdem auch ein kleineres Skategerät zum Üben - und zusätzlich vor allem eine Graffitiwand.
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Wie man sieht, habe ich davon nicht viel Ahnung, besser gesagt, fast gar keine - hier kann übrigens Wikipedia weiterhelfen: Kategorie Skateboarding
Vielleicht ist ja jetzt endlich mal die Zeit gekommen, daß die jungen Leute selbst ihre Bedürfnisse äußern können und ihren ganz eigenen städtischen Raum bekommen. Ist ja mehr als fair, den Rest nehmen ja schließlich wir als Erwachsene in Anspruch.
Die Jugend war ja nun auch nicht auf dem Innenstadtforum vertreten.
Also, nicht mehr lange zögern, sonst bekommen die Mädels und Jungs wiedermal den großen Frust. Ähnlich geht das ja schon seit Jahren mit einer Disco für Minden. Es wird immermal wieder darüber geredet, aber nichts geschieht.
Ran an die Aufgabe, die jungen Leute über ihre genauen Vorstellungen reden lassen, den Ort für den Skatepark gemeinsam und gut ausdiskutieren - und dann bauen.
Mindener Skater auf der Suche nach Platz | Original-Artikel
Montag, 23. Februar 2009
MALZ hat bei der Zusammenkunft am letzten Mittwoch den vorliegenden Masterplan Innenstadt abgelehnt. Es folgte eine intensive Debatte während des Forums und
danach. Man ging schließlich damit auseinander, daß Chefplaner Jens Trautmann sowohl Textfassung des Entwurfs wie auch den Maßnahmenkatalog überarbeiten und der Vereinsvorstand bei Vorliegen der Texte seine Entscheidung neu überdenken wird.
Online-Meldung dazu unten, eine ausführliche Pressemitteilung ist in Vorbereitung.
Masterplan: MALZ lehnt Entwurf in dieser Form ab!
Dienstag, 17. Februar 2009
Der Vorstand von MALZ hat beschlossen, dem Masterplan ingesamt - so wie dieser in der Fassung von gestern und heute per EMail zugegangen ist, nicht zuzustimmen.
Dem Vertreter im Innenstadtforum Detlef Müller wird freigestellt, sich der Stimme zu enthalten oder den Entwurf abzulehnen.
Stellungnahme und Erklärung
IN EIGENER SACHE
Zum Kommentieren war in den letzten Wochen wenig Zeit. Der Grund, bzw. die Gründe, zwei neue Webprojekte, die sich schwerpunktmäßig mit Stadtentwicklung - nicht nur in Minden, sondern auch grundsätzlich - befassen.
Ein nicht kleines Erfolgserlebnis gibt es dabei schon: weserstadt-minden.de ist bereits ins weltweit größte Webverzeichnis Open Directory Project eingetragen worden - siehe Regionen / Minden, Westfalen. "Es ist allgemein bekannt, daß da nicht jeder hineinkommt.".
Auch mit dem Presseportal MINDENpresse geht es gut voran. Die Menüstruktur ist weitestgehend fertiggestellt. Über 60 Pressemeldungen sind bereits online.
Ein Ticker zeigt laufend aktuelle Meldungen zum Tagesgeschehen an; als Quelle für Allgemeinnachrichten wurde die Tageszeitung (TAZ) gewählt.
Über die beiden Webseiten ....
weserstadt-minden.de
Baustelle - Webseite - Baustelle | Neue Mindener Webseite online | Fragen & Antworten
Über Minden, die Weser und Altstadt - FÜR soziale Stadtteilentwicklung und Kultur für ALLE Bewohner
MINDENpresse
MINDENpresse - ein Presseportal im Aufbau
Presseportal für Soziales & Kultur, Stadtentwicklung und mehr
Sonntag, 18. Januar 2009
Herr Amtage, wer erzählt ihnen eigentlich, sorry, so einen Sch..ß ?
Irgendwie muß ich gestern woanders gewesen sein.
Darin finde ich einige Punkte, wo ich mich frage, wann diese oder jene Äußerung denn eigentlich gefallen sein soll.
Und zum Masterplanvorentwurf ... in ca. 1 1/2 Stunden sind die Punkte aus dem Entwurf anhand von vielen projezierten Entwurfsskizzen gezeigt und ausgiebig erläutert worden.
An denjenigen, der solche Zeitungsenten auslöst ...
"Das waren definitiv keine Urlaubsdias von skt-Mitarbeitern."
Es drängt sich der Eindruck auf, als kämen diese Informationen von jemandem, der enttäuscht ist, daß im Entwurf nicht klipp und klar ein Einkaufscenter im Rathausbereich enthalten ist.
Freitag, 12. Dezember 2008
Zwischen Rampenloch und dummem Zeug | Original-Artikel
Dienstag / Mittwoch, 9. / 10. Dezember 2008
Man bekommt den dringenden Eindruck, als würde das Innenstadtforum dem Ende zugehen, bevor es richtig angefangen hat.
Und über die wichtige Zukunftsaufgabe sozialer Stadtteilentwicklung für benachteiligte MitbürgerInnen Mindens ist bisher "nicht wirklich" gesprochen worden. Schwerpunktmäßig ging es um Einzelhandel, Einzelhandel und außerdem noch um Einzelhandel.
Hin und wieder wurde auch ein anderes Thema angesprochen: einzelHandel.
BTW, wie man hier nachlesen kann, gehört soziale Stadtentwicklung in den Stadtteilen und Quartieren - laut Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (mindestens) für die nächsten sechs Jahre -
zu den beiden wichtigsten Aufgaben in Deutschland.
Hohe und gar keine Erwartungen | Original-Artikel
"Bislang noch keine Leuchtturmprojekte" | Original-Artikel
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Am Montag konnte ich leider nicht anwesend sein ... wäre bestimmt interessant gewesen, die Worte von Prof. Sieverts zu hören ....
Was man im Artikel liest, ist eine klare Ablehnung des Stadtplaners Thomas Sieverts an ein Einkaufszentrum in der Mindener Innenstadt. Und daß er das Rathaus am kleinen Domhof für verzichtbar hält, heißt noch lange nicht, daß man es abreißen muß.
Sehr schade ist, daß Lokalchef Amtage die Berichterstattung so kurz gehalten hat. Immerhin hatten die BürgerInnen das erste Mal im Rahmen des Innenstadtforums die Möglichkeit, direkt ihre Meinung zu sagen.
Stadtplaner sieht Einzigartigkeiten Mindens als Chance | Original-Artikel
Samstag, 25. Oktober 2008
Von Mal zu Mal verlieren die Kommentare zur Innenstadtentwicklung an Niveau.
Wenn Herr Amtage denn so ein großes Interesse an Innenstadtentwicklung hat ... wo bleibt denn sein Beitrag bzw. der des Mindener Tageblatt ?
Beispielsweise der eine oder anderen Artikel allgemein-fachlichen Inhalts oder einer, der die Meinungen der BürgerInnen wiedergibt - aber bitte nicht nur ausgesuchte Zentrumsbefürworter!
Oder Stadtplanung unter sozialen & kulturellen Gesichtspunkten ...
Es gäbe eine Menge Ansätze, um den Diskussionsprozeß zu befördern.
Alles Fehlanzeige, stattdessen immerwährend das gleiche Schimpfen - jetzt eben auf das Innenstadtforum ... liest Herr Amtage sowas wie das hier eigentlich ?
Stattdessen dreht er sich um sich selbst, Rathausabriss vor und Einkaufszentrum zurück - immer schön im Kreise drehen. Eine kritische Betrachtung von Einkaufszentren sieht anders aus.
Das hat absolut nichts mehr mit konstruktiven Beiträgen von Seiten der (leider) einzigen Lokalzeitung in Minden zu tun.
Viel Zeit zum Üben | Original-Artikel
Samstag, 11. Oktober 2008
Besonders zu beachten ist die zentrale Aussage der DIFU-Studie, in der ".... die von städtischer Seite erhoffte Steigerung der Zentralität sei in kaum einer der 70 untersuchten Städte nachzuweisen. ...."
Ein eindeutiges Sachargument gegen ein Einkaufszentrum in der Mindener Innenstadt und ein Beleg dafür, daß die Erfolge von innerstädtischen Einkaufszentrum in einem hohen Maß zu Lasten des vorhandenen ortsansässigen Einzelhandels gehen.
Einen solchen 'Verschiebebahnhof für Mindener Einzelhandelsumsätze' kann die Stadt nun wirklich nicht gebrauchen.
Aktionskreis zeigt sich skeptisch | Original-Artikel
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Die Ladennutzung durch inhabergeführte Geschäfte ist in der Tat fester Bestandteil in der Obermarktstraße - ebenso deren Gestaltung als Fußgängerzone. Diesen Bereich sollte nicht in Frage stellen sondern als eine Einkaufsumgebung mit Atmosphäre weiterentwickeln.
Zum Beispiel durch eine Quartiersentwicklung der Simeonstraße ....
Obermarktstraße und -passage sollten eine stärkere Bindung an die Obere Altstadt aufbauen. Straße, Passage und Altstadt müßten näher zusammenrücken, Gemeinsamkeiten entdecken bzw. erst entwickeln. Aktivitäten wie die Vereinsvorstellung Anfang Oktober 2008 gehen sicher schon in die richtige Richtung, aber es muß mehr geschehen .....
ISG sieht "bautechnischen Unsinn" | Original-Artikel
Dienstag, 30. September 2008
... Reichold sprach sich ebenso wie einige andere Teilnehmer für eine Stärkung des Rathausinnenhofes mit einem großen Einkaufscenter aus. ...
Ich kann mich nicht entsinnen, daß sich außer Herrn Reichold mehrere Teilnehmer gegen die skt-Vorschlag ausgesprochen hätten.
Mir ist an dem Abend nur eine weitere Stimme aufgefallen.
Vertrauen in die Verbindlichkeit | Original-Artikel
Samstag, 13. September 2008
Ohne Zweifel ein Einkaufszentrum am Wesertor kann Minden am wenigsten gebrauchen. Dabei fragt sich allerdings, ob Minden überhaupt eines braucht ... ?
Ein Schließen der Angebotslücken, wie von skt eingebracht, ist sicher sehr zweckmäßig. Das muß aber nicht zwangsläufig in Form eines Einkaufscenters sein.
Was die Forderung nach einer "... überzeugenden Position als Mittelzentrum ..." angeht, ist vielleicht ein wenig fachliche Klärung zweckmäßig:
Auf der Seite Mittelzentrum bei Wikipedia findet sich folgende Beschreibung ....
... Mittelzentren dienen als Anlaufpunkt für die Versorgung an Waren, Dienstleistungen und Infrastrukturangeboten, die durch die umgebenden Unterzentren nicht gedeckt werden kann. Neben der Grundversorgung, wie sie auch in Unterzentren zur Verfügung steht, umfasst das Angebot der Mittelzentren den periodischen Bedarf, insbesondere:
weiterführende Schule und Berufsschule
Krankenhaus
Fachärzte
Notar, Anwälte, Steuerberater
Kino, kulturelle Angebote
Schwimmbäder.
...
Bezüglich "... überzeugender Konzepte für ... die Obermarktstraße ..." ist dessen wichtigstes Einzugsgebiet, die Obere Altstadt besonders zu beachten. Entwicklungsüberlegungen sollten beide Gebiete, sowohl die Obermarktstraße als auch die Obere Altstadt, umfassen.
Will Stadtentwicklung hier erfolgreich sein, muß sie hier kulturelle und vor allem soziale Stadtteilarbeit heißen. Ein Ansatz grundsätzlicher Natur kann dabei die sog. Soziale Ökonomie sein.
Für die "... die Verbindung Innenstadt zur Weser ..." sei hier an eine mögliche Unterquerung des Wesertors erinnert, ein Vorschlag für eine Baumaßnahme, die in ihrer Art m.E. auch im Bereich der Tonhallenstraße denkbar ist.
"Einkaufscenter am Wesertor wäre größter anzunehmender Unfall" | Original-Artikel
Mittwoch, 3. September 2008
Hört, hört ... Minden hat laut Meinung verschiedener Experten die längste geschlossene Fußgängerzone in Deutschland.
Oder hat sich der Artikelschreiber hier mißverständlich ausgedrückt ... ? Denn gesprochen wurde über das ursprüngliche Zweipol-Konzept eines durchgehenden Einzelhandelsbereiches.
Der Diskussion beim Innenstadtforum entsprechend müßte es richtiger heißen, die längste geschlossene Fußgängerzone als Einzelhandelsbereich.
Ein Zustand, der städtebauliche Veränderungen nötig macht - oder ein vielleicht doch ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ... ?
Interessant an dem Abend, was leider nicht im MT-Artikel nachzulesen ist ...
Zusätzliche Einzelhandelsflächen in Form eines Centers, sind in den Städten erfolgreich im Sinne der Stadtentwicklung, wo auch sonst die Innenstadt tatsächlich entwickelt und für BesucherInnen interessant gemacht wurde.
So Prof. Sieverts gleich zu Beginn des Innenstadtforums am 29. August ....
Das heißt im Umkehrschluß ... man braucht nicht zwingend notwendig ein Einkaufscenter in der Mindener Innenstadt. Eine Weiterentwicklung des Einzelhandels kann auch auf andere Art und Weise geschehen.
Entscheidend ist demnach die Attraktivität und den Lebenswert und des öffentlichen Raumes zu steigern, Kultur und Soziales im Zentrum auszubauen - und zwar gemäß Leipzig Charta der EU für alle BewohnerInnen der Stadt ...
Das bedeutet, nicht nur die Weser, sondern auch die Altstadt aktiv und an vorderster Stelle in die Entwicklungsüberlegungen einzubeziehen.
Die wichtige sog. "Lebenswertachse" bzw. Tourismus- oder Wohlfühlachse, im Präsentationsbild von skt vom Freitagabend grau-blau eingezeichnet, wäre dann Weser - Obere Altstadt.
Entsprechend der Sieverts-Äußerung zu Anfang und der Bedeutung der "Lebenwertachse" gibt sowohl die Artikelüberschrift "Innenstadt-Zukunft von Minden liegt im Dreieck" wie auch der Inhalt die Gesamtaussage von Seiten skt und des Forums nicht richtig wieder.
Innenstadt-Zukunft von Minden liegt im Dreieck | Original-Artikel
Samstag, 30. August 2008
Mit wenigen Worten: "Ein berechtigter Einwand zum falschen Zeitpunkt ..."
Denn das wirkliche Bemerkenswerte des gestrigen Innenstadtforums war m.E. der Eindruck, daß eine Einigung über die Innenstadtgestaltung Mindens unter den bisherigen Center-Befürwortern und -gegnern möglich ist.
Diese Erkenntnis haben die Reaktionen der Forumsmitglieder auf den Gestaltungsvorschlag für den Einzelhandelskernbereich Bäckerstraße, Scharn und Kleiner / Großer Domhof gebracht, den die Mitarbeiter von skt gestern vorgelegt haben.
Was ich selbst nach wie vor für wenig vorteilhaft halte, ist die Tatsache, daß das Forum hinter geschlossenen Türen tagt und nur relativ wenig an Einzelheiten öffentlich wird.
Das ist eines der eigentlichen Probleme.
Zur Erinnerung ... ein wesentliches Merkmal von integrierter Stadtentwicklung ist Bürgerbeteiligung.
KOMMENTAR Mindener Erkenntnisse | Original-Artikel
Dienstag, 26. August 2008
An manchen Stellen kann ich dem Leserbriefschreiber folgen, wie z.B. der Hauptaussage, auch an die nicht-innerstädtischen Stadtbezirke zu denken. Hier allerdings sind die baulichen Probleme m.E. eher weniger dringend. Das Problem sozialer Benachteiligung und deren Folgen vor allem in den vier am stärksten betroffenen Stadtteilen wiegt viel schwerer.
Die Aussage über das Für und Wider der Projektbegleitung halte ich definitiv nicht für angemessen. Bei skt Umbaukultur handelt es sich um ein Stadtplanungsbüro, die Moderation ist eine Fachmoderation.
Stadtentwicklung ist - trotz der unbedingten Berücksichtigung von Bürgerinteressen - keine Wünsch-dir-was-Veranstaltung. Wenn Entwicklungsanstrengungen erfolgreich sein wollen, muß man sich in den Vorhaben an modernen Erkenntnissen in der Stadtentwicklung orientieren.
Auch an Randbezirke denken | Original-Leserbrief
Freitag, 3. Juli 2008
Eine nach meiner Ansicht recht angemessene Darstellung des ersten Arbeitstreffens ... auch die Frage, wie Stadt und Fluß zusammenzuführen ist, als zentrale Aufgabe zu bezeichnen. Diesen Knoten zu lösen, würde m.E. der erste echte Schritt in Richtung Minden-Tourismus bedeuten.
Aber bitte an Nachhaltigkeit dabei denken, also einen sanften Tourismus bei uns verwirklichen, und am besten gleich mühlenkreis-weit denken.
Die Altstadt ein wenig mehr ins Spiel bringen, sprich besser drauf hinweisen, ist ein guter Gedanke. Und sowas wie ein multikulti Viertel draus machen, mit vielen kleinen Läden, die initernationale Erzeugnisse anbieten, von Türkei bis Afrika, von Spanien bis Libanon, das hätte was.
Paßt übrigens gut zur Bewohnerschaft - in der Oberen Altstadt leben viele verschiedene Nationalitäten ....
Apropos Stadt und Flusszusammenzuführen ... nach dem letzten Treffen ist auf eine Anregung hin diese Vorschlag entstanden ...
Weblog / Ein anderes Minden ... -
Vision 5 - Leuchtturmprojekt Unterquerung Wesertor | Unterquerung - Einzelheiten | Wesertorunterquerung - zentrales städtbauliches Projekt ?
Konsensfähige Themenschwerpunkte festgelegt | Original-Artikel
Freitag, 30. Mai 2008
Eine gute Entscheidung, die auch für mich überraschend deutlich ausgefallen ist. Dabei hatte ich nicht einmal mit einer Entscheidung für skt gerechnet .....
Das zeigt meiner Ansicht nach, daß - bei allem Streit und Meinungsverschiedenheiten im Vorfeld des Bürgerentscheids - an der Einschätzung, alle Beteiligten wollen doch, daß es in Minden vorangeht, etwas erkennbar Wahres dran ist. Das Bonner Büro skt hat ohne Unterschied Gegner & Befürworter eines Rathausabrisses überzeugt.
Die Entscheidung zeigt m.E. auch, daß es über das Wie offenbar auch Annäherungen der Standpunkte gegeben hat.
Mag sein, daß die Entscheidung ein Meilenstein ist, wie Bürgermeister Buhre gegenüber MT gesagt hat. Nur, Feierstimmung ist nicht angebracht, schließlich liegt die Arbeit noch vor uns. Aber die Forumsteilnehmer sollten sich darauf einrichten, mehr Übung in der Fähigkeit zum Umdenken zu entwickeln.
Siehe auch - Planungsbüro: Klare Entscheidung für skt Umbaukultur
NACHRAG:
Es stellt sich heute am Donnerstag, eine Woche nach der Entscheidung für skt Umbaukultur die Frage, warum das Ergebnis noch nicht online auf der Sonderseite Innenstadtforum der Stadt Minden zu finden ist.
Bei der Berichterstattung über bisherige Zusammenkünfte ging das immer relativ rasch.
Das hört sich nicht eben vertrauenserweckend an .....
Innenstadtentwicklung: Zuschlag geht an SKT | Original-Artikel
Donnerstag, 29. Mai 2008
Na, ob's denn skt Umbaukultur wird, das werden wir morgen erst noch sehen ... jedenfalls eine mutige Prognose vom Artikelschreiber.
Allerdings hat skt schon beeindruckt, ein wenig schon durch deren Auftreten zu dritt, vor allem aber durch die Anwesenheit von Prof. Sieverts als kompetente Person in Sachen Stadtplanung. Dessen Ausführungen hatten m.E. nachvollziehbar Hand und Fuß.
Planer präsentieren sich in sachlicher Atmosphäre | Original-Artikel
Donnerstag, 22. Mai 2008
... "Die CDU sagte deutlich, dass man nicht alle grundlegenden Fragen dem Innenstadtforum überlassen wolle." ...
Wozu soll denn die Entscheidung für ein Innenstadtforum mit aufzustellendem Masterplan gut gewesen sein ... ?
Damit man die Beteiligung durch Mindener BürgerInnen gleich wieder beschnitten wird ???
Das kann es doch wohl nicht sein.
Besonders die grundsätzlichen strategischen Gestaltungsvorschläge für die Stadt Minden müssen aus dem Innenstadtforum kommen - genau dazu ist es schließlich ins Leben gerufen worden.
Leider herrschen dort aber Mehrheitsverhältnisse, die man als sehr verwaltungs- und stadtratsnah bezeichnen kann. Eigentlich müsste die Meinung von unorganisierten BürgerInnen der Stadt, die weder Verwaltung / Rat noch einer Partei oder Organisation angehören, im Innenstadtforum deutlich stärker vertreten sein.
Schlüssiges Gesamtkonzept fehlt | Original-Artikel
Donnerstag, 22. Mai 2008
Dem Artikel sind ein paar interessante Einzelheiten zu entnehmen, so z.B. die Tatsache, daß die Zentralität von Minden in 2006 - also in der Zeit nach dem Einzelhandelsgutachten gestiegen ist.
Wichtig erscheint mir auch die Mahnung, den Flair der historischen und gewachsenen Innenstadt - und vor allen Dingen der Altstadt von Minden, zu erhalten. In diesem Zusammenhang sei auf ein zentrales Ergebnis des Innenstadtforums im Juli 2000 verwiesen.
"Schreiben so nicht akzeptabel" | Original-Artikel
Donnerstag, 22. Mai 2008
Am interessantesten erschien mir die Idee des Hochwasserparks.
"Die Idee hat was!"
Das bei uns regelmäßige Weserhochwasser mag für uns selbst kalter Kaffee sein, weil man es im oft mehrmals im Jahr eintritt, für Besucher der Stadt kann aber es eine nicht häufig vorkommende Attraktion sein.
In Verbindung mit einer Schwerpunktsetzung Weser, Kanal und Wasserstraßenkreuz in der Stadtentwicklung sicher eine Überlegung wert.
Einsatz für einen noch ungehobenen Schatz | Original-Artikel
Mittwoch, 14. Mai 2008
(Kommentar folgt .... )
Kammer empfiehlt Ausschreibung | Original-Artikel
Freitag, 9. Mai 2008
In dem Bericht der Jahreshauptversammlung der CDU ist u.a. nachzulesen ... Die Mitglieder der Ortsunion forderten mehr Sachkompetenz vom zuständigen Ausschuss. ...
Tatsächlich, wenn man sich moderne Erkenntnisse (Absatz 3, 4 und 5) in der Stadtentwicklung anschaut, befremdet es schon sehr, daß immernoch an einer Lösung festgehalten wird, die in der Hauptsache aus einem Einkaufszentrum besteht.
Dabei geht es doch auch anders ....
Lokales Schwerpunkte im Blick der Politik | Original-Artikel
Samstag, 10. Mai 2008
Darstellung und Folgerungen in dem Leserbrief sind richtig. Es ist eh' nicht zu verstehen, warum Architekten aus Minden, die m.W. dazu noch mehrheitlich in der Innenstadt wohnen bzw. ihre Büro besitzen, nicht an der Entwicklung von Mindens Zentrum teilnehmen sollen.
Innenstadt-erfahren und vom Fach - bessere Voraussetzungen kann man eigentlich nicht mitbringen ....
Oder liegt die Ablehnung daran, daß möglicherweise der eine oder andere Abrissgegner in an der Architekten-Arbeitsgemeinschaft mitwirkt ?
Rechtliche Prüfung droht | Original-Leserbrief
Dienstag, 6. Mai 2008
Eine interessante Aussage zum Thema Parken in Minden der CDU Minden-Nord ... allerdings, ganz so würde ich es persönlich nicht ausdrücken, aber daß eine zukunftsweisende Parkraumlösung eine der zentralen Aufgaben für die Stadtentwicklung ist, wird hier offenbar genauso gesehen.
Ein bessere, von der Lage her und funktionell, gut durchdachte Lösung JA, statt kostenlos eher kostengünstig, und zwar so, daß selbst für geringverdienend Beschäftigte in der Innenstadt die Parkgebühren bezahlbar bleiben.
Was mich erstaunt und stutzig macht, ist die Erwähnung eines ".. neuen Einkaufscenters Innenstadtgalerie". Werden denn die Köpfe unserer Lokalpolitiker immernoch von dem Werbe-Dogma eines Shopping-Centers in der Innenstadt beherrscht ?
Was wir brauchen ist eine fundamental gute Entwicklung von Innenstadt, Minden und am besten auch Kreis Minden-Lübbecke. Eine sehr naheliegende Lösung ist nachhaltiger & Sanfter Tourismus im gesamten Mühlenkreis. Dafür braucht man nicht nur kein Center - im Gegenteil, ein solches ist für das Ziel Mühlenkreis-Tourismus eher von Nachteil.
Karl-Heinz Gerold nicht mehr nominiert | Original-Artikel
Freitag, 25. April 2008
Die erste Zusammenkunft des Innenstadtforums hat nach Abstimmung ergeben, daß die Mindener Architekten nicht an der Auswahl teilnehmen können.
Das ist vor allem deshalb sehr zu kritisieren, da die Vorauswahl der vier Planungsbüros nicht das Innenstadtforum getroffen hatte ...
Das ist im Übrigen nicht der einzige Punkt, der nicht vom Innenstadtforum vorbereitet und diskutiert worden ist, sondern als vorgefertigter Vorschlag dem Forums zur Entscheidung vorgelegt worden ist.
Ein weiteres Bespiel ist, daß auf Drängen der Stadtverwaltung das Innenstadtforums nicht-öffentlich tagen soll. Für ein Bürgergremium eine m.E. völlig widersinnige Festlegung - so enthalten in der vorgelegten Ausarbeitung von Seiten der Stadtverwaltung ....
Auch gibt die Zusammensetzung mit 10 VertreterInnen von Verwaltung und Rat allen Anlaß zu Kritik gezeigt. Schließlich werden Vorschläge des Innenstadtforums dem Rat zur Entscheidung vorgelegt; damit hätten einzelne Ratsmitglieder zweimal die Möglichkeit, zu einem Vorschlag ihre Stimme abzugeben.
Überhaupt ergeben sich aus der Zusammensetzung Mehrheitsverhältnisse zu Ungunsten der breiten Bürgermeinung. Interessierte und engagierte MindenerInnen ohne Mandat eines Vereins / Organisation wurden nicht zugelassen, obwohl sich deutliche Forderungen dafür gegeben hatte.
Drei Büros sind noch im Rennen | Original-Artikel
Mittwoch, 23. April 2008
Auf jeden Fall begrüßenswert und wichtig, daß sich Mindener Architekten einmischen wollen. Sie haben allen anderen Planungsbüros eines voraus: Sie wohnen in Minden, kennen die Stadt als Bewohner der Innenstadt z.T. seit vielen Jahren - ein unschätzbarer Vorteil für die Stadtentwicklung.
Wie überhaupt jede Einmischung von Mindener BürgerInnen ......
Nur leider wird das in der Politik bisher nicht so gesehen.
Architekten werfen Hut in den Ring | Original-Artikel
Samstag, 15. März 2008
Wie treffend festgestellt, hat die vorgeschlagene personelle Zusammensetzung des Bürgerforums Unruhe gebracht - m.E. verständlicherweise, aber aus einem anderen Grund. Für mich stellt sich dabei aber weniger die Frage, ob beide, Herwig Schenk und Dr. Muhle, im Bürgerforum vertreten sein sollten oder nicht, sondern die grundsätzliche Frage nach der Offenheit dieses Gremiums.
Ich bin absolut der Meinung, daß das Bürgerforum offen sein und bleiben muß für jeden, der an Innenstadt- und Stadtentwicklung aktiv oder passiv teilnehmen will. Bei der sachlichen Vielschichtigkeit der Aufgabe Stadtentwicklung wird das Bürgerforum alle engagierten Kräfte Mindens brauchen.
Für das Problem der Größe an Teilnehmern eines solchen Forums gibt es eine passende Lösung: Strukturierung, praktisch ausgedrückt Arbeitsgruppen.
Eine Aufteilung des Bürgerforums in Plemum und Arbeitsgruppen bietet - besonders angesichts des enormen thematischen Umfangs - den Vorteil, daß sich nicht jeder mit jedem Teilgebiet bis in Einzelheiten befassen muß.
Neustart im Teledialog mit alten Hüten? | Original-Artikel
Samstag, 15. März 2008
Aufschlußreich war für mich die Darstellung moderner Erkenntnisse und die Folgen für die Aufgabe Stadtgestaltung daraus. Dort sind manche Einzelheiten genannt worden, die im Diskussionsprozeß seit Anfang 2006 das erste Mal genannt worden sind.
Und ich teile die Ansicht, daß Minden für die Zukunft gute Voraussetzung mitbringt, um eine attraktive Stadt von regionaler Bedeutung zu werden.
Wenn wir denn unsere Aufgabe ausdauernd und richtig machen ...
Die wichtige Aufgabe aber wird zunächst sein, alte Gräben zu überwinden und aus einer Situation von Fehleinschätzungen sowie alten Denk- und Verhaltensweisen herauszukommen.
Zur TED-Befragung: Richtigerweise ist zu Beginn eines Artikels und in dem Kommentar von Lokalredakteur Amtage darauf hingewiesen worden, daß die TED-Befragung nicht-repräsentativ war - ja vermutlich nicht mal nicht annähernd repräsentativ.
Besonders gegen Ende der Veranstaltung, als schon ein erkennbarer Teil gegangen waren, dürfte es sich um ein Stelldichein von grob je zur Hälfte Verwaltung / Rat / Interessenvertreter und BürgerInnen der Stadt gehandelt haben.
Mehr Allgemeingültigkeit weisen da schon die Ergebnisse vom Prozeß 'Lokale Agenda 21 in Minden' und der 'Planungswerkstatt Innenstadt' aus dem letzten Jahr auf.
Renaissance der City | Original-Artikel
"Eine Allianz für die Mindener Innenstadt" | Original-Artikel
INTERNETADRESSE - www.stadtentwicklung.malzminden.de
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