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Alle unten aufgeführten Zeitungsartikel bzw. Leserbriefe sind © Mindener Tageblatt / MT online
Freitag, 6. März 2009
Aha, es gibt neue Nachrichten von Weserwerft und dem Mindener Projektes im Rahmen des Bundesprogramms Stadtumbau West.
Grundsätzlich ist es ja erstmal gut, daß in diesen Bereichen was gemacht werden soll - das vorab. Wenn man aber näher hinschaut, wird das Bild doch "recht durchwachsen".
In konkreten Planungsvorschlägen ergeben sich Bedenken. Man bekommt beispielsweise nicht das Gefühl, als wären MindenerInnen mit ihren Erfahrungen aus den Überlegungen beteiligt gewesen.
Existierende Anregungen zu überlegen scheint nicht bei diesem Entwurf berücksichtigt worden zu sein. Dabei gibt es Manche, die sich in den Überlegungen für Bahnhofgegend, Laxburg und Weserwerft gerne einbringen würden.
Besonders die Gegend um Bahnhof, Laxburg und Weserwerft kann für die Entwicklung der Stadt in allen Lebensbereichen eine wertvollen Impuls für die Zukunft bedeuten. Dabei muß aber ganz nah an dem Menschen geplant werden - und zwar allen BewohnerInnen der Stadt, nicht nur den eher gut situierten.
Stadtumbau West beginnt im Osten | Original-Artikel
Samstag, 8. November 2008
Nun scheint es konkreter zu werden mit der Bewerbung um die Landesgartenschau 2017. Meiner bescheidenen Ansicht nach hat die Bewerbung Mindens eine reale Chance.
Nur schade, daß ich selbst leider wieder nicht teilnehmen kann - Terminüberschneidung.
Wäre interessant zu sehen, was in den Bereichen Weserwerft und Glashüttengelände geplant ist - dazu müßte von der Stadtverwaltung mal Konkretes gesagt werden - und wie man ggf. die wichtigen Aufgaben Anbindung und Belebung angehen will.
Und vor allem auch, ob die Angebot breiter Bürgerbeteiligung (letzter Absatz) - wie vom Vorsitzenden des Bauausschusses Dieter Böttger (SPD) geäußert - ernst gemeint ist, oder ob das nur so eine moderne Formulierung für die Zeitung ist.
Als praktische Anregung sei diesbezüglich - mindenstens für den Bereich Weserwerft - auf den sehr bürgernahen 'Siedleransatz' verwiesen. Denkbar wäre, daß ein solcher unmittelbarer Beteiligungsansatz bei der LaGa-Bewerbung als Alleinstellungsmerkmal ein Pluspunkt für Minden sein könnte ....
Thema Landesgartenschau | Original-Artikel
Dienstag, 14. Oktober 2008
Großes Unverständnis kommt bei mir immer wieder auf, wenn die Entwicklungschancen einer guten landschaftlichen Lage zur Weser außer Acht gelassen werden - wie das bei der Diskussion um das Glashüttengelände der Fall ist. Die touristischen Qualitäten der Weser sind nun wahrlich oft genug in der Öffentlichkeit nachzulesen gewesen. Und besonders das Glashüttengelände - ebenso wie Weserwerft - bieten sehr gute Veraussetzungen für touristische Projekte am Innenstadtrand von Minden.
Die der Stadt dauerhafter und verläßlicher Einkünfte beschert als ein Überangebot im Einzelhandel mit weiteren Verkaufsflächen noch zu erhöhen .....
Siehe dazu den Kommentar zum Artikel vom 18. Juli 2008 weiter unten auf dieser Seite ....
"Doch der Abriss?" | Original-Artikel
Donnerstag, 31. Juli 2008
Dann wollen wir mal darauf setzen, daß die genannte "... Reaktivierung von Brachen und Industrieruinen" - mit Letzterem kann nur die Weserwerft gemeint sein - definitiv nicht Beseitigung, sprich Abriss heißt ...
Man kann nur hoffen, daß in der Verwaltung stadtplanerisch inzwischen die Hausaufgaben gemacht sind und der Wert kultureller Identität, wovon diese Werft ein gutes Stück ist, bekannt ist. Das gleiche gilt für die Bedeutung des öffentlichen Raums als Lebensraum für MindenerInnen & Gäste der Stadt. Ein Veräußern des Geländes würde nie und nimmer das einbringen, was Werftgelände und Hafen als frei zugänglicher, und (auch) touristisch genutzter, öffentlicher Lebensraum haben kann.
Die Weserwerft mit dem Hafenbecken in der tollen Lage hat durchaus das Zeug - einige zündende Ideen vorausgesetzt - ein Leuchtturmprojekt der Industriekultur Ostwestfalens zu werden. Günstige Vorraussetzungen dafür sind m.E. mehr als genügend vorhanden.
Bei allen Verbindungen, die da genannt sind: Bitte nicht das Wasserstraßenkreuz Minden nicht außer Acht lassen.
Zur Erinnerung, für die ".. Querung des Klausenwalls .." gibt es inzwischen ein Idee, nämlich eine die einer Unterquerung des Wesertors.
Landesgartenschau in Minden | Original-Artikel
Freitag, 18. Juli 2008
Als erstes frage ich mich erneut, wozu denn eigentlich das Innenstadtforum da ist. Die Mitglieder des Forums erfahren so ganz nebenbei aus der Zeitung, daß es "... Pläne für den alten Weserhafen (Bilder) und den westlichen Bahnhofsbereich ..." gibt.
Nicht der erste Planungsvorgang, der völlig am Innenstadtforum vorbei geht. Damit wird integrierte Stadtentwicklung im Innenstadtforum ad absurdum geführt.
Und nun zum Glashüttengelände ... in wenigen Jahren hat unser Wasserstraßenkreuz eine neue Schleuse. Das WSK Minden ist heute schon das zweitgrößte in Europa. Mit der neuen Schleuse möglicherweise das größte ..... ?
Als eine neue starke Entwicklungsrichtung für Minden zeichnet sich Tourismus ab - ich denke, das kann man schon so sagen. Ein Tourismus, der naheliegenderweise stark gewässer- und wassersportorientiert sein dürfte.
Das besagte Grundstück der ehemaligen Glashütte liegt nun rein zufällig in direkter Nachbarschaft zum Wasserstraßenkreuz.
Und auf dieses herrliche Gelände in touristischer Bestlage unmittelbar an Weser und Mittellandkanal soll ein Supermarkt mit Haushaltswaren gebaut werden ... ???
Jetzt verdrehe ich mal die Mindener Welt ein wenig ....
"Wie wäre es, wenn dieses Stück MKB-Bahnstrecke in naher Zukunft Menschen statt wie früher Güter befördert ?
Nämlich Tagesbesucher, Wochenendurlauber, Feriengäste, SchülerInnen auf Klassenfahrt mit Übernachtung, Wassersportler und -begeisterte, Angelfreunde oder leidenschaftliche Radler, und zwar zu einem touristischen Zentrum, einer Ferienanlage oder was auch immer am Wasserstraßenkreuz ......
Auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte Gerresheimer Glas an der Friedrich-Wilhelmstraße!"
Und nicht nur über die Bahnlinie hier im Bild, sondern auch über das teilweise noch bestehende Gleisstück, das über die stillgelegte Eisenbahnbrücke direkt auf das Glashüttengelände führt .....
Unten an der Weser ein Schiffsanleger für "Wasserbusse und -taxen", mit denen sie direkt nach Minden an die Schlagde fahren können, oder nach Porta oder Petershagen.
Sie können aber auch oben am Anleger Kanal einsteigen, lassen sich zur Schleuse oder nach Hille bringen, oder fahren in die andere Richtung Stadthagen.
Das ist westfälischer Erlebnistourismus von bester Qualität - und wirtschaftliche Entwicklung, die Minden voranbringt.
Hitzige Debatte um zwei attraktive Grundstücke | Original-Artikel
Samstag, 14. Juni 2008
Das sehe ich auch so. Einfach mal die Füsse ruhig halten ... ebenso die Meinung, daß falsches Handeln - sprich an irgendeinen Investor verkaufen, der irgendwas dort hinbaut - fatale Folgen haben kann.
Wenn ich mir einen Billig-Discounter in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wasserstraßenkreuz vorstelle, dann wir mir jetzt schon schlecht - Baumarkt- / Möbelcenter passen auch nicht.
Wie wäre es mal, den Freizeit und Tourismus-Gedanken am Rechten Weserufer im ganzen Gebiet von Wasserstraßenkreuz bis Weserwerft konsequent zu Ende zudenken.
Sowas wäre zwar ein Projekt Größe XXL, dafür aber sehr sinnvoll und zukunftsweisend für die Entwicklung.
Zur Erinnerung ... das WSK Minden ist derzeit das zweitgrösste in Europa.
Und dieses Wasserstraßenkreuz liegt rein zufällig unweit der Mindener Innenstadt ...
Planlos in die Zukunft | Original-Artikel
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