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MALZ für ein soziales Minden
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Frau Merkel, tun sie was gegen die ARMUT IN DEUTSCHLAND!
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Region OWL & Bundesland NRW
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Stadtgestaltung heute & morgen: sozial - wirtschaftlich - kulturell - physisch
Erst die Mindener Sichtweise ...
... dann der Mindener Weg
Große Trends
Stadtgestaltung - aktuelle Entwicklungen
Stadtgestaltung - Strategien & Mittel
SOZIAL
WIRTSCHAFTLICH
KULTURELL
PHYSISCH (städte- und landschaftsbaulich)
Grundaufgabe Stadterneuerung
Sonderfall Stadtumbau
Minden bietet gute Voraussetzungen für eine Stadterneuerung
LETZTE BEARBEITUNG
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Laut renommierten Städteforschern und Ökonomen ist eine ausgeglichene Mischung "... in sozialer, ökonomischer, kultureller und physischer Hinsicht ...", sprich städtebaulicher & landschaftlicher, der Schlüssel für die dauerhaft erfolgreiche Entwicklung einer Stadt.
Diese Ansicht wird durch Leipzig Charta vom Mai 2007 der EU-Minister und neuere Erkenntnisse der Fachwelt unterstützt.
Bauliches, Kultur und soziale Maßnahmen werden dabei gezielt zur Steigerung der Attraktivität und der Lebensqualität genutzt, was nachhaltig wirtschaftsfördernd wirkt.
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Public Viewing im Rathausinnenhof
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Erst die Mindener Sichtweise ...
Aber bei uns war doch noch im letzten Jahr Stadtentwicklung = Einkaufszentrum .... ? Ohne Übertreibung kann man das so beschreiben.
Eine rein Mindener Sichtweise der Dinge ist das allerdings nicht. In anderen Städten bundesweit läuft das oft ähnlich ab.
Daß Stadtplanung, auch wenn man diese aus rein ökonomischer Sicht betrachtet, keineswegs nur Einzelhandel besteht, hat sich in der breiten und heftig geführten öffentlichen Diskussion während Bürgerbegehren und -entscheid herumgesprochen. Auch das erste Arbeitstreffen mit Moderation durch skt im Innenstadtforum hat dies deutlich erkennen lassen.
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Vorstellung des Entwurfes Anfang September 2007
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... dann der Mindener Weg
Aber nochmal kurz zurück zu Zeiten von Domhof-Galerie und Co. ... im Laufe des Bürgerbegehrens gegen Rathausabriss wurde der Entwurf des sog. Mindener Weges veröffentlicht.
Dieser Entwurf im Auftrag der IHK Bielefeld sah für Normalbürger viel mehr nach akzeptabler Planung für die zentrale Mindener Innenstadt aus. Zwar sollte auch darin das Rathaus am kleinen Domhof weichen, ein Abriss wurde allerdings nicht zwingend vorausgesetzt.
Das Neue und Besondere in der öffentlichen Diskussion in Minden war die fachlich solide, aber auch zukunftsweisende Herangehensweise, die im Entwurf von skt Umbaukultur zu erkennen war - auch für interessierte MindenerInnen ohne Fachwissen.
Das klare Statement von Prof. Thomas Sieverts, daß ein Rathaus auf den Boden gehört, hat dabei genauso beeindruckt wie die Orientierung an der minden-typischen Kleinteiligkeit im Bereich der Bäckerstraße.
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Werkstatt Innenstadtplanung (Teil 3) im Juni 2007
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Große Trends
Laut Drees & Huesmann Planer, Bielefeld gibt es in der Stadtentwicklung vier große Trends ('Megatrends') zu beachten ..
(A) Abnahme der Einwohnerzahlen
(B) Anstieg Anteil älterer Menschen
(C) Lebensstile der Menschen werden individueller
(D) Fossile Energien (Erdöl und -gas) werden knapper
Durch den Einfluß von Globalisierung und anderer Faktoren leiten sich zentrale Herausforderungen für die Zukunft der Städte / Innenstädte ab. Diese gilt es in den Überlegungen über Maßnahmen zur Stadtentwicklung und städtebaulicher Vorhaben zu berücksichtigen.
Mehr darüber in den nächsten beiden Absätzen aktuelle Entwicklungen und Strategien und Mittel...
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Altstadtfest: Durchweg gute Resonanz
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Stadtgestaltung - aktuelle Entwicklungen
Die Veröffentlichung des Entwurfes Mindener Weg zeigte aber auch, wie einseitig die bisherige Mindener Sichtweise war. Tatsächlich gehen die Erkenntnisse der Fachwelt in der modernen Stadtentwicklung inzwischen weit über städtebauliche Maßnahmen und eine stark ökonomielastige Sichtweise hinaus.
Seitdem setzt sich auch mehr und mehr eine umfassendere Betrachtung der Aufgabe Stadtgestaltung in der Mindener Innenstadt durch.
Dabei stehen laut Wikipedia übergreifend die vier Bereiche Soziales, Wirtschaft, Kultur und Physisches (Städte- und Landschaftsbau) im Vordergrund stadtgestalterischen Handelns. Eine ausgegliche Mischung dieser Qualitäten wird von Ökonomen und Städteforschern als Voraussetzung für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit einer Stadt angesehen.
Wichtigste Partner für eine neue Zusammenarbeit in der Stadtplanung sind dabei der sog. Dritte Sektor sowie soziale und kulturelle Netzwerke.
Einer ähnlichen Einschätzung der Stadtentwicklungsaufgaben von heute und morgen liegt das Konzept der Europäischen Stadt zugrunde. Eine integrierte Stadtentwicklung und die besondere Berücksichtigung benachteiligter Stadtgebiete mit der schwierigen Lebenssitution seiner BewohnerInnen sind die beiden zentralen Schwerpunkte und Forderungen aus der Leipzig Charta der EU vom Mai 2007.
Auch hier wird der soziale Aspekt unmißverständlich hervorgehoben. Ein starkes grundsätzliches Verständnis für Kulturelles findet sich dort mit Betonung von Baukultur und der Schönheit einer Stadt.
Die wesentlichen Punkte sind nachzulesen im Beitrag Renaissance der Städte.
Das deutsche Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) orientiert sich stark an der genannten Leipzig Charta der Europäischen Union.
Als wichtigste Handlungsfelder von Stadtplanung in Deutschland wurden in den Ergebnissen einer Studie des BBR die Stärkung der Innenstädte und die soziale Stadtteilentwicklung genannt.
Allgemeine, dabei aber unterschiedlich starke Bestätigung findet die übergeordnete Bedeutung der genannten vier Bereiche durch eine Studie über Standortqualitäten größerer Wirtschaftsunternehmen in Deutschland. In der Studie von polis+sinus, Gesellschaft für Sozial- und Marktforschung werden neben den harten wirtschaftichen Faktoren das Image, die Lebensqualität und der soziale Frieden einer Stadt bzw. eines Standortes als entscheidende Kriterien bei Standortentscheidungen genannt.
In der Nennung der drei letztgenannten, sog. weichen Standortfaktoren kann man die übergeordnete Bedeutung des sozialen Bereichs in beiden Kriterien Image und sozialer Frieden, die von Kultur in der Nennung von Image und Lebensqualität m.E. recht gut erkennen.
ANMERKUNG:
Bei Wikipedia wird von einem ausgeglichen Mix der vier oben genannten Einflussbereiche gesprochen. Entsprechend sagt die Reihenfolge hier im Beitrag nichts über die Wichtigkeit eines Bereichs im Vergleich zu den anderen aus.
Es ist die Reihenfolge, wie sie im zugrunde liegenden Beitrag nachzulesen ist.
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Das Themenbild
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Stadtgestaltung - Strategien & Mittel
Einen Begriff, den man in der Fachwelt inzwischen häufiger liest, ist Revitalisierung, und zwar auch als Belebung von Stadtleben allgemein.
Daß eine zentrale Aufgabe tatsächlich ein grundsätzliches Wiederbeleben städtischen Lebens ist, kann man auch als Laie mit guter Beobachtungsgabe sicher leicht nachvollziehen.
Besonders gut vorstellbar ist dies für sozial stark belastete, sog. Benachteiligte Stadtbezirke, wo ein Beleben wohlüberlegt und behutsam angegangen werden muß. In Minden zählt man neben der Innenstadt Bärenkämpen, Rodenbeck und das Rechte Weserufer dazu.
Ein fest verankertes Merkmal von integrierter Stadtentwicklung ist die vorbehaltlose Beteiligung von Vereinen & Initiativen, Verbänden und Wirtschaft am Planungsprozeß. Dieser Umstand soll sicherstellen, daß die Bedürfnisse der Bevölkerung besser in die konkrete Planung einfließen und damit die Lebensqualität der Stadt erhöhen.
Besonders im Blickfeld der Anstrengungen sind die Innenstädte. Sie sollen Wohnen, Arbeiten und Freizeit wieder besser miteinander verbinden, Anziehungspunkt sein und zugleich die eigene Identität innerhalb der Region sowie ein positives Stadtimage nach außen vermitteln.
Die Stadtteilarbeit von und bei den Menschen vor Ort - und überhaupt die soziale Stadtteilentwicklung - gehört zu wichtigsten Aufgabenbereichen in der Gegenwart und für die Zukunft.
Unter den Stadtteilen bzw. Stadtquartieren sind die benachteiligten bzw. Gebiete mit besonderem Entwicklungsbedarf besonders zu beachten. Hier müssen die Wohnverhältnisse und Lebensbedingungen der BewohnerInnen verbessert werden und - ganz wichtig, die lokale Wirtschaft und das Entstehen neuer Arbeitsplätze in den Stadtteilen und Quartieren gefördert werden. Hier bietet die sog. Soziale Ökonomie einen Ansatzpunkt, der Chancen für neue Beschäftigungsbereiche eröffnet und den es zu beachten gilt.
Damit soll insgesamt Entwicklungen in bzw. von Sozialen Brennpunkten der Nährboden entzogen werden.
In den Megatrends wird besonders die Individualität aktueller und zukünftiger Lebensstile hervorgehoben, eine Forderung, die nicht erst in der Detailplanung Berücksichtigung finden muß. Menschen verschiedenster Nationalitäten und mit einer Vielfalt an Interessen sind wichtige Eigenschaften für die Planung, um den Lebenswert einer Stadt sicherzustellen.
Meinungen, Ideen & Vorschläge -
Themen - Stadtentwicklung | Innenstadt- und Stadtgestaltung |
Meinungen | Gestaltungsdiskussion
Weblog - Stadtplanung allgemein | Übersicht Beiträge
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Mindener Tafel: Hemmschwelle bei vielen immernoch groß
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SOZIAL
Um die Wichtigkeit einer menschenwürdigen Grund- und sozialen Versorgung für die Entwicklung einer Stadt erkennen zu können, muß man interdisziplinär denken, sprich auch andere Bereiche als den Sozialen selbst und deren Auswirkungen betrachten.
Daß beispielsweise die sehr niedrigen Einkünfte von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Geringverdienst zu Unterversorgung und gesellschaftlicher Ausgrenzung führen, ist heute weitgehend unbestritten. Erfahrungsberichte von Erwerbsloseninitiativen sowie eine große Zahl an Zeitungsmeldungen bestätigen das.
Und obwohl sich manche staatliche Stellen sehr bemühen, die Folgen zu ignorieren, zu verharmlosen oder sogar den falschen Eindruck von guter Versorgung zu vermitteln, sind die Auswirkungen längst bekannt, wie z.B. im Bundesministeriums Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und beim Sachverständigenrat Gesundheit.
Beide staatlichen Ressorts werden bereits mit den Folgen von Unterversorgung, Armut und gesellschaftlicher Ausgrenzung konfrontiert. Im Fachbereich des BMVBS sind das ganze Stadtteile, deren Entwicklung deutliche Folgen sozialer Benachteiligung aufweisen, im Gesundheitsbereich ist das eine hohe Krankheitsbelastung und eine deutlich verkürzte Lebenerwartung von Erwerbslosen und Menschen in Armut.
Stadtentwicklung in Minden aber benötigt engagierte Menschen, die sich guter Gesundheit erfreuen, gern aktiv und engagiert sind, und Interesse an ihrem Wohnquartier aufbringen können und keine sog. benachteiligten Stadtteile - Gebiete, die sich leicht zu sozialen Brennpunkten entwickeln können ...
Der Einstieg in eine soziale Stadtteilentwicklung der Innenstadt / Oberen Altstadt wäre für Minden von zentraler Wichtigkeit, eine Antragstellung beim Förderprogramm Soziale Stadt ausgesprochen empfehlenswert - wegen der zentralen Bedeutung der Innenstädte allgemein und aus anderen Gründen. Weitere Mindener Stadtbezirke nicht ausgeschlossen ....
Für das Gebiet der südlichen Altstadt wird hier auf den Vorschlag einer Quartiersentwicklung der Simeonstraße hingewiesen - bestehend aus einer umfassenden Gebäudesanierung des Quartiers und dem soziokulturellen Zentrum Simeonstreff.
Im Rahmen der Stadtplanung wäre es zweckmäßig, sich an den Erkenntnissen und Forderungen der Leipzig Charta der EU zu orientieren - auch aus Gründen der Finanzierbarkeit. Mit dieser Charta vom Mai 2007 - entstanden durch viele Beiträge aus den Mitgliedsstaaten - hat sich der Stellenwert, sprich die Bedeutung, der Städte und ihrer Entwicklung in der Europäischen Union deutlich erhöht. Hier ist meiner Ansicht nach mittelfristig mit noch mehr (finanziellem) Engagement der europäischen Gemeinschaft zu rechnen.
Förderprogramme nicht nur der EU können anfallende Kosten für Projekte reduzieren, und damit die Chance bieten, manche stadtplanerisch notwendige soziale bzw. soziokulturelle Projektidee Wirklichkeit werden zu lassen.
Die Beschäftigung eines Spezialisten für Förderprogramme, dessen / deren Tätigkeit sachlichen Gründen außerhalb der Stadtverwaltung angesiedelt sein sollte, kann sich finanzell als ausgesprochen finanzeffektiv erweisen.
Hier können nicht zu unterschätzende Finanzmittel für ein Sozialeres Minden "verdient" werden, für Aktivitäten, die vor allem hier im Bereich sozialer Benachteiligung dringend notwendig sind.
Eine stärkere Entwicklung von Unternehmenssozialverantwortung in der Stadtentwicklung Mindens - auf neudeutsch Coporate Social Responsibility (CSR) genannt - soll hier ergänzend genannt werden. Inwieweit eine tatsächliche Bereitschaft vorhanden ist, sich von Unternehmensseite maßgeblich an dauerhafter Finanzierung neuer sozialer Projekte zu beteiligen, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennbar.
Die Beschreibung der aktuellen bundesweiten Praxis bei Wikipedia ist allerdings nicht gerade ermutigend ...
Meinungen, Ideen & Vorschläge -
Thema - Soziales
Weblog - Stadtplanung SOZIALES | Übersicht Beiträge
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Am Scharn Nummer 9 geht es zügig voran.
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WIRTSCHAFTLICH
Stadtplanung und -entwicklung ist heutzutage ausgeprägt wirtschaftlich, um es genauer zu sagen, privatwirtschaftlich orientiert. In den Stadtzentren spielt dabei der Einzelhandel die zentrale Rolle. Das ist im Prinzip folgerichtig und gut. Geschäfte, Märkte und Kaufhäuser sind notwendig, um die BewohnerInnen mit dem zum Leben notwendigen zu versorgen.
Eine Reduzierung auf die Sektoren Wirtschaft / Einzelhandel läßt die Städte jedoch überzogen kommerziell, monoton und unlebendig werden. Das aber ist absolut kontraproduktiv für die Entwicklung des Gemeinwesens Stadt - wie auch für die Gesamtentwicklung des Einzelhandes selbst.
Die Empfehlung aus der Leipzig Charta lautet diesbezüglich vereinfacht mehr Klasse als Masse. Mehr auf regionale Identität und vielfältige Bedürfnisse achten, ist besser als pure Masse an Verkaufsfläche zu schaffen und diese durch Filialen bundesweiter Verkaufsketten zu besetzen.
Für Minden wie auch das gesamte Kreisgebiet mit seinen landschaftlich mehr als guten Voraussetzungen bietet sich eine gezielte und verstärkte Weiterentwicklung des Tourismus an. So auch nahe gelegt von den Moderatoren auf der Planungswerkstatt Innenstadt ...
Im touristischen Bereich gibt es schon seit Jahren Anstrenungen, die auch bereits Erfolge gezeigt haben. Allerdings ist dieser Bereich m.E. noch längst nicht angemessen wirtschaftlich genutzt. Eine Diskussion im Innenstadtforum darüber könnte den Weg dazu bereiten.
Interessant in diesem Zusammenhang die Erkenntnis aus einer Studie, daß auch kleinere Städte mit historischem Stadtkern typische Shoppingziele (Seite 9) von Touristen sind. Danach kommt es bei Förderung der lokalen Einzelhandelsstruktur durch ortsspezifische Angebote (Seite 18) maßgeblich auf "Einmaligkeit und Sympathiewert" an.
Im Sinne von Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung sollten die Prinzipien des sanften Tourismus beachtet werden.
Ebenfalls zu beachten ist, daß Ostwestfalen eine der Gesundheitsregionen Deutschlands ist. Hier könnte sich Minden als Mittelzentrum in der Region eine gesundheitstouristische Nische erarbeiten. Gute Voraussetzungen sind dafür mit der Lage an zwei Wassern in ländlicher Umgebung des Mühlenkreises meiner Ansicht nach erkennbar vorhanden.
Neuere Entwicklungen grundsätzlicher Natur fordern auf, die Lokale Wirtschaft - auch in den Stadtteilen - zu stärken. Hier müssen aber auch neue Ideen her. Allein auf Innovationen aus der Privatwirtschaft heraus zu hoffen, reicht nicht aus. Alternative Ansätze müssen auf den Tisch und diskutiert werden.
Ein zukunftsweisender Ansatz kann neben der Lokalen die Soziale Ökonomie sein, die durch die Leipzig Charta praktisch schon nahegelegt worden ist, wenn auch nicht explizit genannt.
Soziale Ökonomie stellt quasi einen interdisziplinären Brückenschlag von der Wirtschaft zum Sozialen Bereich dar - für die bestehende Wirtschaft allerdings einen völlig problemlosen. Denn dieses Anders-Wirtschaften findet üblicherweise in Branchennischen statt. Es entstehen dadurch in den allermeisten Fällen keine neuen Wettbewerbssituationen.
Als praktisches Beispiel aus unserer Stadt sei hier das Bauen in Lehmbauweise genannt, eine Bautechnik, die sich seit Jahren stetig steigender Beliebtheit erfreut.
Auch eine deutliche Ausweitung von Tourismus in und um Minden, wie oben nahegelegt, würde Nischen für sog. Soziale Unternehmen öffnen, beispielsweise die Dienstleistung des Fremdenführens.
Meinungen, Ideen & Vorschläge -
Thema - Wirtschaft
Weblog - Stadtplanung WIRTSCHAFT
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Great Britain Club Minden
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KULTURELL
Ein Meilenstein der Erkenntnis über die Bedeutsamkeit von Kultur in der Stadtentwicklung ist die Studie 'Kultur als Motor des Wandels' von Charles Landry. In der modernen Stadt- und Regionalentwicklung wird diese Studie inzwischen häufig zitiert.
Deutlich wird das auch in der Bedeutung von Baukultur (Punkt 5) und der sog. Industriekultur für die Attraktivität von Städten jeder Größenordnung.
Aber nicht nur das ... gepflegte Kulturgüter allgemein sowie kulturelle Veranstaltungen sind Anziehungskraft pur für Städte und Regionen. Kultur hilft damit auf Dauer den lokalen Wirtschaftsunternehmen kostenintensive Werbemaßnahmen einzusparen. In lebendige Städte kommen die Menschen aus dem Umland schon fast von selbst - ein guter Ruf nach dem Motto "Da ist richtig was los!" reicht oft aus. Massen an Hochglanzdrucken werden dadurch fast schon überflüssig.
Kulturstädte sind Gratiswerbung mit Nachhaltigkeit aus sich selbst heraus.
Als Grundlage einer Stadt, die touristisch stärker in Erscheinung treten will, sollte die Lage Mindens an der Kreuzung zweier Königs- und Heerstraßen, sog. Hellwege, deutlicher bzw. überhaupt im Stadtbild wiederzufinden sein. Regional kommen der Wittekindsweg und der Arminiusweg dazu - beides alte Handelsrouten.
Bei einer Neustrukturierung der Radwege in der Mindener Innenstadt könnten Angebindungspunkte bzw. neu ausgewiesene Wege für Radtouren auf historischen Verkehrswegen in der Region entstehen.
Historischen Altstädten (siehe auch unter Altstadt) wird in der Städteforschung aktuell (wieder) große Bedeutung zugesprochen. Entsprechend wurde die Mindener Altstadt von Chefplaner Jens Trautmann im Innenstadtforum Anfang August als eines der sog. Alleinstellungsmerkmale bezeichnet.
Beide Teile der Altstadt sind - wenn auch nicht vollständig, aber doch recht gut erhalten. Dabei weist die Obere Altstadt m.E. allerdings einen deutlichen Sanierungsbedarf auf, der an vielen Stellen für eine unschöne äußere Erscheinung sorgt.
Ein Sanierungsprogramm der Oberen Altstadt, das auch aus Kostengründen längerfristig angelegt werden sollte, schafft Abhilfe und legt die städtebauliche Grundlage für eine Weiterentwicklung als sehr individueller, multikultureller Lebensraum, wo durch Lädchen und kleinere Geschäfte mit Erzeugnissen aus verschiedenen Ländern, brasilianischen Bars oder Weinlädchen im Stil verschiedener Kontinente, griechischen, türkischen und afrikanischen Imbissen ein touristischer Anziehungspunkt höchster Güte entstehen kann - eine Art "multinationales Chinatown" als regionaler und überregionale Attraktion.
Wer die Obere Altstadt und ihre BewohnerInnen gut kennt, der weiß, daß dies keineswegs nur eine schöne Illusion ist. Das Altstadtfest 2007 hat gezeigt, was möglich ist, wenn Engagierte und BewohnerInnen in diesem Stadtviertel ein gemeinsames Ziel haben.
Man könnte hier noch viel schreiben. Um es zu vereinfachen ... es ist nicht nur regionale bzw. landestypische kulturelle Vielfalt gefragt - Multikultur ist das Stichwort.
Meinungen, Ideen & Vorschläge -
Thema - Kultur
Weblog - Stadtplanung KULTUR
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Ein Blick in die Zukunft ... ?
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PHYSISCH (städte- und landschaftsbaulich)
Alle Maßnahmen des Städte- und Landschaftsbaus haben sich zunächst einer Strategie unterzuordnen, einer Vision, wie Minden in wenigen Jahren aussehen soll. Welche neuen und alten Wirtschaftszweige sollen der Stadt Gewerbesteuer und den Menschen Beschäftigung bringen, wieviel Kultur wird geboten und in welchem Maß werden sozial Beanchteiligte an der Gesellschaft teilnehmen können ?
Einfach drauf losbauen ohne eine umfassende, öffentlich ausdiskutierte Vorstellung hat sich in der Vergangenheit schon oft nach einigen Jahren als nachteilig erwiesen. Beispiele dafür gibt es genug.
Will sich Minden z.B. verstärkt und gezielter touristisch weiterentwickeln, wie es sich abzeichnet, müssen sich alle Baumaßnahmen an den konkreten Überlegungen des Minden-Tourismus orientieren und alle in Frage kommenden Gebiete dafür vermerkt werden.
Dazu müssen aber die lokalen Freizeit- und Tourismusangebote - wie z.B. Radtourismus, Angelreisen, Wassersportfreunde allgemein - in den Grundzügen bereits bekannt sein.
Städte- bzw. landschaftsbauliche Vorhaben sollten schonend mit der Natur umgehen. Die Grundsätze von Sanftem Tourismus können dafür sorgen, daß stadtplanerische Veränderungen für die Bevölkerung weniger als Einschnitte, sondern als Bereicherung in ihrem ursprünglichen Lebensraums wahrgenommen werden.
An dieser Stelle wird nochmal auf das Parken in Minden aufmerksam gemacht, was in der bestehenden Form an den genannten drei touristisch besonders attraktiven Stellen sehr nachteilig ist. Für die PKW-Stellplätze dort muß und kann an anderer Stelle Ersatz geschaffen werden.
Eine umfassende Lösung für das Zentrum ist notwendig, um den öffentlichen Raum in der Mindener Innenstadt optisch ansprechender zu gestalten und dabei das Parkraumangebot möglichst noch zu verbessern. Eine schwierige, aber durchaus nicht unlösbare Aufgabe.
Auf eine gute Baukultur muß geachtet werden, die sich am historischen Minden orientiert und gut in das bestehende Stadtbild von Gebäuden und innerstädtischen Merkmalen aus verschiedenen Epochen einpasst.
Eine besondere Beachtung ist m.E. der Bereich Industriekultur wert. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland der Industriekultur, allerdings mehr die Region um Rhein und Ruhr sowie südlich davon.
Die Weserwerft würde sich für ein Projekt mittlerer Größenordnung anbieten, durch das neue reizvolle Kulturveranstaltungen, besondere soziale Angebote für Benachteiligte aller Altersgruppen und dauerhafte Arbeitsplätze (Soziale Ökonomie) für bisher Erwerbslosen umgesetzt werden könnten.
Für die Stadtentwicklung interessant und aktuell sehr im Gespräch sind Nutzungen von bisherigen Brachflächen in der sog. Freiraumentwicklung.
Ebenfalls im Blickfeld von Stadtentwicklern sind die sog. Zwischennutzungen, mit dem laut Telepolis der Niedergang des Berliner Stadtteils Neukölln gestoppt worden ist.
Also Minden, bitte für deine Stadtteile Obere Altstadt und Bärenkämpen ins Auge fassen ...
Meinungen, Ideen & Vorschläge -
Thema - Städte- und Landschaftsbau
Weblog - Stadtplanung STÄDTEBAU (auch Landschaftsbau) | Übersicht Beiträge
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Sanierungsbedarf auch an der Brüderstraße
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Grundaufgabe Stadterneuerung
Die Begriffe Stadterneuerung und Stadtumbau werden in Fachkreisen oft genannt. Das zeigt, wie groß der Bedarf ist, moderne Erkenntnisse in der Stadtentwicklung in die Realität umzusetzen.
Entscheidend für einen echten Willen zum Erneuerungsprozeß ist engagiertes Interesse. Dabei geht es jetzt nicht gegen irgendwas, sondern für. Neben der grundsätzlichen Aktivität Mindener Bürgerinnen und Bürger ist Konfliktbereitschaft genauso gefragt wie breite und konstruktive öffentliche Diskussion.
In den Stadtteilen ist man übrigens auch längst aktiv geworden und an der Teilnahme an einem gesamtstädtischen Entwicklungsprozeß interessiert.
Der Begriff Erneuerung in Stadterneuerung zeigt, worum es bei uns im Kern eigentlich geht. Das ist, eine kommunale Stadtentwicklung der wirtschaftlichen oder politischen Eigeninteressen zu überwinden, die selten dem Gemeinwohl dienlich ist. Daß dies der Schlüssel zum Erfolg ist, zeigt der Ansatz der integrierten Stadtentwicklung aus der Leipzig Charta und die Beiträge anderer Fachleute.
Hier ist oft genug die Überwindung persönlicher Schwächen und Einflußansprüche die Aufgabe - keine leichte also.
Aber Brüssel ist fern und eigene Einflußstärke zügelt man nur sehr ungern. Man darf also gespannt sein, wie die Mitglieder des Innenstadtforum auf die ersten konkreten Vorschläge für soziale Verbesserungen und neue kulturelle Aktivitäten reagieren.
Nach der eigentlichen, fachlichen Bedeutung des Begriffes Stadterneuerung geht es um Sanierungsmaßnahmen in Altstädten / historischen Stadtkernen, Großwohnsiedlungen sowie allgemein in sog. 'Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf'.
Auf Minden bezogen wären das v.a. die Altstadt - hier aufgrund des Erhaltungszustandes eher die Obere als die Untere - und der Stadtbezirk Rechtes Weserufer sowie Bärenkämpen und Teile von Rodenbeck.
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Die Simeonstraße: Mit Abstand betrachtet "hui", aber ...
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Sonderfall Stadtumbau
Eine Entwicklungsmaßnahme, die ähnliche Ziele wie Stadterneuerung hat, ist der Stadtumbau, sozusagen ein Sonderfall in der Stadtentwicklung.
Stadtumbau ist eine Gesamtmaßnahme mit demographischen Hintergrund als Reaktion auf das Phänomen der sog. Schrumpfenden Stadt. Dabei handelt es sich um Leerstände und wirtschaftliche Folgeerscheinungen in Städten und Stadtzentren aufgrund abnehmender Einwohnerzahlen.
Festgestellt wurden derartige Mißstände zunächst im Osten. Als Reaktion wurde das städtebauliche Förderprogramm Stadtumbau Ost für die neuen Bundesländer aufgelegt. Seit 2004 gibt es auch den Stadtumbau West als Regelprogramm für die alten Bundesländer, zu denen bekanntlich auch NRW gehört.
Ein 'Schrumpfen der Stadt' ist bei uns in Minden grundsätzlich auch festzustellen - die EinwohnerInnen der Innenstadt kennen das Bild ungenutzter Ladenlokale im Zentrum nur zu gut.
In den Bereichen Obermarktstraße, rund um den Kaak und der gesamten Simeonstraße gab es in den letzten Jahren einen deutlich sichtbaren Anteil leerstehender Läden, teilweise auch ganzer Häuser.
Das hat sich inzwischen etwas gebessert - mit Ausnahme des Bereichs Simeonstraße. Dort gibt es einige "chronische" Leerstände, Gebäude die schon seit 1/2 Jahrzehnt durchgehend ungenutzt und unbewohnt sind.
Aufgrund der ingesamt schwerwiegenden Problematik am südlichen Innenstadtrand wird eine Entwicklung der Simeonstraße mit Sanierungsmaßnahmen leerstehender ehemaliger Herrenhäuser und maroder Wohnhäuser vorgeschlagen, um diese entsprechend ihrer historischen Bedeutung zu erhalten und - endlich wieder - innerstädtischem Leben zuführen. Zur Belebung des Straßenzuges und als Zentrum, das verschiedene Entwicklungsziele ins Auge fasst, soll ein Nachbarschaftszentrum Simeonstreff dienen.
Die Meinungen von Anwohnern und Ladenbetreibern zu diesem Vorschlag sind bisher recht positiv.
Auch im Stadtteil Rodenbeck, besonders aber meiner Ansicht nach in Bärenkämpen, sieht es dramatisch aus. Nach Auskunft während des Stadtteilfestes im Juni 2008 stehen hier sehr viele Wohnungen in den Blocks dieses Mindener Stadtbezirks am Mittellandkanal leer. Besonders in diesem Teil der Stadt kann vermutlich nur noch ein gezieltes Abreißen von einzelnen Wohnblocks und einer nachfolgenden sozio-kulturellen Nutzung des freiwerdenden Geländes helfen.
Eine weiteres Gebiet für den Stadtumbau ist die Gegend um den Bahnhof, die sog. Laxburg und vor allem die alte Weserwerft im Stadtbezirk Rechtes Weserufer.
Für letztere wurden Mitte 2007 erste Überlegungen öffentlich, was damit geschehen werden sollte. Eine Aufnahme ins Programm Stadtumbau West wurde beantragt. Derzeit wird offenbar an einem städtebaulichen Entwicklungskonzept gearbeitet.
Auch das Webprojekt hier befasst sich seit gut einem Jahr mit Überlegungen zur städtebaulichen Nutzung für die Weserwerft. Im Ergebnis legen wir besonderen Wert darauf, daß dieses Gebiet öffentlich genutzter Raum wird.
Ein Beitrag zu den bisherigen Nutzungsüberlegungen ist unter Weserpark Wasserstraßenkreuz Minden nachzulesen.
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Kreisverwaltung an der Portastraße
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Minden bietet gute Voraussetzungen für eine Stadterneuerung
Bei den vielen aufgezählten Aufgabengebieten, bietet Minden gute Voraussetzungen für eine und bürgernahe und wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung durch Stadterneuerung.
Eine Kreuzung zwei bedeutender Wasserstraßen, die Weser selbst und der Mittellandkanal, nicht zu vergessen die Bastau, dazu eine ansprechende landschaftliche Umgebung mit der nahen Porta Westfalica, hinzu kommt eine in weiten Teilen vorhandene Altstadt und - von mir selbst bisher übersehen, das Mindener Glacis.
Welche Stadt dieser Größenordnung hat das schon ?
Viele Städte in Deutschland würden uns sicher um diese landschaftlichen, wasserbaulichen und historischen Erneuerungsreserven beneiden ...
Als Kreisstadt hat Minden natürlich übergeordnete regionale Bedeutung, ist wichtiger auch verkehrstechnischer Knotenpunkt mit guten Anbindungen an Autobahn- und Schienennetz, an die bundesdeutschen Wasserstraßen, und ist schließlich wirtschaftliches Zentrum des Mühlenkreises.
Viel wichtiger vielleicht ist das vorhandene Engagement der MindenerInnen in modernen gesellschaftlichen "Problemzonen", was in der Oberen Altstadt konzentriert anzutreffen ist. Soziale und kulturelle Netzwerke stehen hoch im Kurs - das Netzwerk BOA ist in beiden Bereichen aktiv.
Der kulturelle Bereich kann sich schon jetzt sehen lassen, auch wenn es noch Entwicklungsaufgaben gibt. Diese sind m.E. derzeit eher darin zu sehen, vorhandene Veranstaltungen breiter zugänglich und bekannt zu machen.
Die Idee für ein Internetprojekt, sprich eine umfassende Mindener Portalseite, wo man sich auch über alle kulturelle Veranstaltungen im Bereich von Minden umfassend informieren kann, ist leider noch nicht online nachzulesen - ein dazu Beitrag dazu ist hoffentlich bald verfügbar.
Grundüberlegung dabei ist, daß Minden viel an Kultur zu bieten hat, dieses Angebot aber nicht effektiv genug z.B. in Form eines eigenen Kulturkalenders auch mit kleineren Veranstaltungen öffentlich zugänglich ist. Dieser Kulturkalender kann und sollte nach diesen Vorstellungen Teil eines Infoportals über Minden sein, das genauso über touristische Angebote für Auswärtige wie über soziale Angebote überwiegend für die MindenerInnen selbst informiert.
Der soziale Bereich ist durch viele soziale Benachteiligte eine Baustelle, deren Brisanz als solche (noch längst) nicht wahrgenommen wird. Das "Baustellenschild" mit der Aufschrift soziale Stadtteilentwicklung muß in der Innenstadt / Obere Altstadt aufgestellt werden.
Drei weitere dieser Schilder müßten im Stadtgebiet von Minden zu wiederzufinden sein. Die BürgerInnen müßten sich an deren Anblick gewöhnen.
Allerdings verursachen diese Baustellen keine Staus - sondern lösen eher welche.
Und schließlich läßt die Arbeit, die mit den Baumaßnahmen verbunden ist - soziale & kulturelle Stadtteilarbeit nämlich - keine nervtötende Fabrikhallenroutine aufkommen. Im Gegenteil, Probleme endlich anpacken zu können, verschafft Genugtuung und macht manchmal sogar Spaß.
Also, Mindenerinnen und Mindener, kramt die verstaubten Baustellenschilder aus der hinteren Kellerecke .....
Die Grundlagen sind vorhanden. Was (bisher) fehlt, ist eine Entscheidung über Stadtentwicklung im Sinne umfassender ganzheitlicher Stadterneuerung nicht nur der Innenstadt von Minden.
Fotos:
Weserstadt Minden - Die Fotogalerie,
MALZ für ein soziales Minden
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LETZTE BEARBEITUNG
Da es sich hier um einen Beitrag handelt, der von wichtiger grundlegender Natur ist, soll er bei neuen Erkenntnissen aktualisiert werden.
Datum und Absatz / Absätze der letzten Aktualisierung sind nachfolgend vermerkt ......
LETZTE AKTUALISIERUNGEN
Datum - 21. November 2008
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Aktualisiert Freitag, 21. November 2008 1790 Mal gelesen |
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